Nach dem Unfall eines Reisebusses mit einer Berliner Schülergruppe in Thüringen sind alle Kinder und Jugendlichen wieder von ihren Eltern in Empfang genommen worden. Mehrere Schüler seien bereits am Montagabend nach dem Unfall von ihren Eltern abgeholt worden, teilte die Polizei mit. Andere seien unter Betreuung mit einem Bus zurück nach Berlin gebracht worden.

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Die 40 betroffenen Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren standen nach dem Unfall am Montag unter Schock und wurden den Angaben zufolge vorsorglich medizinisch versorgt. Eine Betreuerin sei mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen im Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen worden. Der 73-jährige Fahrer sowie die übrigen drei Begleitpersonen seien körperlich unverletzt geblieben, so die Polizei.

Ermittlungen zur Unfallursache laufen

Der Bus war bei einer Autobahnanschlussstelle nahe Schleiz in Thüringen von der Fahrbahn abgekommen und an einer Böschung umgekippt. Zur genauen Unfallursache laufen aktuell die Ermittlungen, Gutachten stünden noch aus. Der Bus war am Montagabend geborgen und die nach dem Unfall eingerichtete Straßensperrung aufgehoben worden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf eine niedrige sechsstellige Summe.

Die Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums aus Steglitz-Zehlendorf waren auf dem Weg zu einer Chorfahrt nach Bayern gewesen. Die Reisegruppe war laut Polizei mit zwei Bussen unterwegs. Der zweite Bus sei aber nicht am Unfall beteiligt gewesen.

© dpa-infocom, dpa:260120-930-570248/1