Ein Polizist, der seine Hände unter die Schutzweste der Uniform gesteckt hat.

Stand: 20.01.2026 12:25 Uhr

In Northeim und Umgebung haben Ermittler am Dienstagmorgen mehrere Durchsuchungen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung durchgeführt. Seit 6 Uhr morgens wurden zehn Gebäude durchsucht.

Das teilten die Staatsanwaltschaft Braunschweig, das Finanzamt für Fahndung und Strafsachen Braunschweig und die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Braunschweig gemeinsam mit. Im Fokus der Ermittlungen stehen nach Angaben der Beamten drei Beschuldigte im Alter von 26, 36 und 43 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, Einkünfte aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau sowie aus Vermietung und Verpachtung nicht versteuert zu haben.

Durchsuchungen unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen

Zudem bestehe der Verdacht, dass Arbeitslöhne nicht bezahlt wurden und bei Sozialleistungen betrogen wurde. Die Einsatzkräfte sicherten Unterlagen und suchten nach Bargeld. Weil die Ermittler vermuten, dass hohe Erträge aus den Taten generiert wurden, ordneten sie einen Vermögensarrest an. Um welche Summen es genau geht, ist nicht bekannt. Gegen die Verdächtigen gebe es bereits Vorstrafen. Die Durchsuchungen liefen unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Die Ermittlungen dauern an.

Ein Polizeiauto im Einsatz. In Bremen wurde ein getöteter Schwan entdeckt.

Nach Tod eines 30-Jährigen in Einbeck: 37-Jähriger in U-Haft wegen Totschlags. Opfer wurde zuvor mit Autos eingekesselt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 20.01.2026 | 08:30 Uhr