In einer notorisch klammen Stadt werden ihre Bewohnerinnen und Bewohner entsprechend erfindungsreich und glücklicherweise gibt es auch Menschen, die mit ihren finanziellen Ressourcen das Gemeinwohl unterstützen. Nun also stehen 25 000 Euro für einen Stadtteilfonds für den Ölberg zur Verfügung, der tatsächlich komplett aus Spendengeldern zusammengesetzt ist und nicht wie sonst aus Fördermitteln von Land, Bund oder EU. Natürlich bleiben diese weiterhin ein wichtiges Standbein für die Finanzierung von Projekten. Aber nun haben die Menschen, die den Förderverein Elberfelder Nordstadt unterstützen, die Möglichkeit, selbst Projekte zu starten oder zumindest direkt ihre Umsetzung zu erleben – schnell und unbürokratisch. Hoffentlich werden sich viele Privatpersonen, Vereine oder Initiativen melden, die mit vielen tollen Ideen den Ölberg auch in Zukunft lebenswert gestalten – mit Kunst, Kultur, kreativer oder politischer Teilhabe, mit Projekten für Kinder, Senioren oder einfach für alle. Abseits dessen darf nicht vergessen werden: All solche Ideen brauchen Menschen, die sie annehmen und vor allem in der Umsetzung (egal in welchem Bereich) ehrenamtlich mitwirken. Also packt mit an!