Der Virologe Hendrik Streeck hat den Umgang mit den Menschen während der Corona-Pandemie kritisiert. Er verlangt, aus Fehlern wie den Schulschließungen zu lernen.

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Virologe Streeck kritisiert Umgang mit Bevölkerung während Pandemie im Thüringer Landtag. Er mahnt zur Aufarbeitung und zum Verzeihen, um aus Fehlern zu lernen. Kritik an Ausgrenzung von Ungeimpften und psychischen Belastungen durch Schulschließungen. Streeck betont echte Wut und Schmerzen bei Betroffenen, sieht jedoch keine perfekten Entscheidungen in Krisen. Aufarbeitung als Schlüssel zur Vermeidung zukünftiger Fehler.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Hendrik Streeck, Virologe CDU-Bundestagsabgeordneter

Hendrik Streeck, Virologe und Drogenbeauftragter der Bundesregierung, fordert, aus den Fehlern der Coronapandemie zu lernen.
© Martin Schutt/​dpa

Der Virologe Hendrik Streeck hat während der Coronapandemie geschehenes Unrecht beklagt. Im Corona-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags in Erfurt mahnte der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, aus den Erfahrungen zu lernen und zu verzeihen. „Wir sind mit Teilen der Bevölkerung nicht gut umgegangen in der Pandemie“, sagte Streeck.

Er halte eine Aufarbeitung der Pandemie für entscheidend, fügte der Virologe hinzu. „Nur wenn wir lernen, können wir in der Zukunft Fehler vermeiden“, sagt er und sprach davon, dass es viele Gründe für Wut bei einigen Menschen gebe. Streeck kritisierte beispielsweise Menschen, die Ungeimpfte ausgegrenzt hätten, sowie Schulschließungen, die zu einem Anstieg der psychischen Belastungen bei jungen Menschen geführt hätten.

„Das ist echte Wut, das sind echte Schmerzen, das ist echter Groll“, sagte Streeck. Zugleich räumte er ein, dass es in einer Krise keine perfekten Entscheidungen gebe. 

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