Standdatum: 20. Januar 2026.

Autorinnen und Autoren:
Till Kohlwes

 Rettungswagen stehen mit Blaulicht auf einer Straße.

An dem Rettungseinsatz waren auch Kräfte aus dem Umland beteiligt.

Bild: Radio Bremen

Wegen erhöhter Kohlenmonoxid-Werte mussten 17 Personen ihre Wohnungen in Bremerhaven verlassen, fünf kamen ins Krankenhaus. Das Haus bleibt vorerst gesperrt.

Ein Leck in einer Heizungsanlage ist die Ursache für den Austritt von Kohlenmonoxid in einem Mehrfamilienhaus in Bremerhaven gestern Abend. Das erklärte der Energieversorger SWB auf Nachfrage von buten un binnen.

17 Menschen mussten das Haus mussten am Montagabend verlassen, fünf von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Sie hatten über Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen und Unwohlsein geklagt, vier erlitten eine Vergiftung. Die Gasversorgung des Gebäudes wurde aus Sicherheitsgründen unterbrochen. Die Feuerwehr hat das Haus noch nicht wieder freigegeben. Am Mittwoch soll eine technische Überprüfung stattfinden.

Laut SWB liegt die Heizungsanlage in der Verantwortung des Hauseigentümers, der sichere Netzbetrieb in der des Netzbetreibers Wesernetz. Die Wiederinbetriebnahme der Anlage könne demnach erfolgen, sobald der Eigentümer den Schaden daran behoben hat.

Quelle:
buten un binnen.

Dieses Thema im Programm:
Bremen Eins, Rundschau, 20. Januar 2026, 16 Uhr