Winterdienst in der Region

Aha bestellt tausende Tonnen Streusalz nach

20.01.2026 – 17:25 UhrLesedauer: 2 Min.

Nach dem ersten Frost sind die Salzlager wieder gut gefüllt: Der Zweckverband sieht sich gut vorbereitet für die nächste Zeit.Vergrößern des Bildes

Nach dem ersten Frost sind die Salzlager wieder gut gefüllt: Der Zweckverband sieht sich gut vorbereitet für die nächste Zeit. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa-bilder)

Der Zweckverband Abfallwirtschaft in der Region Hannover bereitet sich nach den intensiven Einsätzen im Januar auf weitere Frostperioden vor. Für die Sicherheit auf den Straßen setzt die Stadtreinigung auf ein umweltschonendes Verfahren.

Der Zweckverband Abfallwirtschaft in der Region Hannover (Aha) hat nach den ersten intensiven Wintereinsätzen seine Vorbereitungen für mögliche weitere Frostperioden verstärkt. Die Streumittellager würden derzeit wieder aufgefüllt, teilte Aha mit.

Die Stadtreinigung von Aha habe rund 3.000 Tonnen Salz nachbestellt. Bei Aha treffen den Angaben nach täglich rund 200 Tonnen ein. Insgesamt verfüge der Zweckverband über Lagerkapazitäten für rund 6.000 Tonnen Streusalz und 3.000 Tonnen Splitt.

Vom 3. bis 12. Januar war die Stadtreinigung im Volleinsatz. Sie hielt Straßen, Radwege und Rettungsrouten im Stadtgebiet von Hannover frei. In der Spitze seien mehr als 360 Beschäftigte im Einsatz gewesen. Sie erhielten Unterstützung durch Personal der Landeshauptstadt Hannover sowie aus anderen Bereichen des Zweckverbands.

Für kommende Glättelagen setzt Aha nach eigenen Angaben verstärkt auf das Feuchtsalz-Verfahren. Dabei werde Streusalz unmittelbar vor dem Ausbringen mit Sole befeuchtet. So hafte es besser auf der Fahrbahn und wirke effizienter. Dies senke den Salzverbrauch und schone die Umwelt, hieß es.

Im Winterdienst stehen laut Aha rund 200 Fahrzeuge bereit. Schwere Räum- und Streufahrzeuge sichern vor allem Hauptverkehrsstraßen und Rettungswege. Kleinere Spezialfahrzeuge halten Radwege, Nebenstraßen und Überwege frei. Parallel dazu laufe die technische Wartung der Flotte im Schichtbetrieb. So bleibe man auch bei längeren Frostphasen einsatzbereit.

Die Verantwortlichen sehen sich für die kommenden Wochen gut vorbereitet. Die aktuelle, ruhigere Wetterlage werde genutzt, um Materialreserven aufzustocken und die Technik für weitere Einsätze vorzubereiten.