Stand: 20.01.2026 20:04 Uhr

Einige Hauptstraßen mussten aha zufolge mehrmals hintereinander geräumt werden. (Themenbild)
Nach dem Sturmtief „Elli“ hat es in Hannover massive Kritik am Winterdienst gegeben. Das zuständige Unternehmen aha äußerte sich am Dienstag in einer Bilanz jedoch durchweg positiv. Das Team habe alles gegeben und hätte nicht mehr machen können, sagte Einsatzleiterin Mandy Hesse. Sie verstehe, dass Menschen andere Bedürfnisse gehabt hätten, es komme aber immer darauf an, was kritisiert werde. Beispielsweise seien für das Räumen von Gehwegen die Anwohner selbst verantwortlich. Das Straßen nicht oder verspätet geräumt wurden, begründete sie mit einer Priorisierung von Hauptstraßen. Diese sowie Wege vor Krankenhäusern und Altenheimen würden zuerst geräumt. Bei vielem Schnee müssten Strecken zudem mehrmals geräumt werden. Künftig mehr Personal und Fahrzeuge vorzuhalten, hält die Einsatzleiterin für utopisch. Gebühren würden steigen – für ein Ereignis, welches nur alle paar Jahre auftrete.

Betroffen sind etwa die Flüsse Schwinge, Aue und Lune im Norden. Das gibt nun der zuständige Landesbetrieb bekannt.

Hausbesitzer in Niedersachsen müssen Schnee räumen, sonst kann es teuer werden. Ist es doch mal glatt, hilft der „Pinguin-Gang“.

Vor allem das Umland von Hannover ist laut dem zuständigen Entsorger betroffen. Ausgefallene Touren werden nicht nachgeholt.

Sturmtief „Elli“ hat in Niedersachsen sowohl Züge als auch Stadtbahnen lahmgelegt. Kritiker bemängeln schlechte Ausstattung.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 20.01.2026 | 15:00 Uhr