Ab 2027 ändern sich die Arbeitsbedingungen für freie Musikschullehrer grundlegend: Honorarkräfte müssen dann festangestellt werden. Den meisten Musikschulen fehlen dafür aber die Mittel. Der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg (VdMK) hat bei einer Fachtagung im Konservatorium Cottbus am Dienstag daher gefordert, bei der Überarbeitung des Brandenburger Musik- und Kunstschulgesetzes berücksichtigt zu werden.
„Wir hatten ursprünglich mal die Vorstellung: ein Drittel Kommune, ein Drittel Eltern, ein Drittel Land“, sagte der VdMK-Vorsitzende Tillmann Stänger dem rbb. In den letzten Jahren sei der Anteil des Landes stark gesunken und läge durchschnittlich bei zehn Prozent, so der Vorsitzende. Währenddessen sind die Kosten parallel gestiegen. Der Verband fordert deswegen mehr Mittel vom Land, um den Betrieb der Musikschulen weiterlaufen zu lassen.