Ab 1. Februar

Bahnfahren in Belgien wird teurer – das müssen Aachener wissen

20.01.2026 – 14:34 UhrLesedauer: 2 Min.

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Zuggäste in Belgien (Archivbild): Die Bahnpreise steigen. (Quelle: IMAGO/Iris van den Broek)

Die belgische Eisenbahngesellschaft passt ihre Tarife zum Februar an. So können Bahnfahrer aus Aachen trotzdem sparen.

Zum 1. Februar 2026 passt die belgische Eisenbahngesellschaft SCNB ihre Tarife an. Wie das Unternehmen mitteilt, werden die Preise an den Verbraucherpreisindex angeglichen, was eine Preiserhöung von 2,14 Prozent bei Tickets und von 2,6 Prozent bei Abonnements bedeutet.

Mit der Rabattkarte „Train+“ können Menschen, die regelmäßig durch Belgien fahren, aber auch künftig sparen. Sie wurde im Oktober 2025 eingeführt und ermöglicht zusätzliche Ermäßigungen auf Zugtickets. In den Nebenverkehrszeiten (Montag bis Freitag vor 6.01 Uhr, zwischen 9 und 16 Uhr sowie nach 18 Uhr) sowie an Wochenenden und Feiertagen erhalten Reisende damit 40 Prozent Rabatt.

Zudem greift ein Preisdeckel: Eine Fahrt in der 2. Klasse kostet so unabhängig von Uhrzeit und Strecke maximal 14 Euro. In der 1. Klasse sind es 22,40 Euro. Für Jugendliche, Senioren und Personen mit erhöhter Kostenbeteiligung sind es sogar nur 5,50 Euro in der 2. Klasse bzw. 8,80 Euro in der 1. Klasse. Kinder unter zwölf Jahren fahren kostenlos.

Der Preis für die „Train+“-Karte ändert sich trotz der Tarifanpassung nicht und liegt weiterhin bei sechs Euro pro Monat oder 48 Euro im Jahr. Junge Menschen zwischen zwölf und 25 Jahren, Senioren ab 65 Jahren und Personen mit Anspruch auf erhöhte Kostenbeteiligung zahlen weiterhin vier Euro monatlich oder 32 Euro jährlich. Die Karte kann online oder an Schaltern gekauft werden.

Was es hingegen seit Oktober 2025 nicht mehr gibt, sind die beliebten Zehnerkarten, mit denen Reisende zuvor für 105 Euro zehn Fahrten in Belgien absolvieren konnten. Diese wurden im Zuge der „Train+“-Einführung abgeschafft.