Standdatum: 21. Januar 2026.
Autorinnen und Autoren:
Fabian Metzner
Vor zweieinhalb Jahren wurde das Aus des Klinikums beschlossen. Wie die Gebäude künftig genutzt werden sollen, wurde nun in der Gesundheitsdeputation vorgestellt.
In einem Teil des Krankenhausgebäudes soll es nach dem Aus des Klinikums ab 2030 Facharztpraxen und Beratungsangebote geben. Dort soll der Gesundheitsdienst einziehen, der bisher noch im Quartierszentrum untergebracht ist. Mit weiteren Praxen soll außerdem ein Medinzinisches Versorgungszentrum im Klinikum entstehen.
Das reicht der Bürgerinitiative, die sich gegen die Schließung wehrt, aber nicht. Ein solches Versorgungszentrum könne kein Notfallkrankenhaus ersetzen, sagt sie.
Initiative will Schließung mit Volksbegehren verhindern
Die Initiative will deswegen mit einem Volksbegehren die Schließung verhindern und hat dafür bereits mehr als 30.000 Unterschriften gesammelt. Die werden am Freitag der Landeswahlleiterin überreicht. Ist das Volksbegehren erfolgreich muss die Bürgerschaft über das Thema abstimmen.
Auch Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard ist noch nicht komplett zufrieden. „Ich möchte natürlich schon, dass es irgendwann auch so etwas wie eine 24/7-Versorgung gibt“, sagte die Linken-Politikerin zu buten un binnen. Das sei momentan aber nicht finanzierbar. „Deswegen ist es ein guter Prozess, ein Anfang der schon sehr viel bietet. Aber noch nicht da ist, wo ich es gern hätte.“
Quelle:
buten un binnen.
Dieses Thema im Programm:
buten un binnen, 20. Januar 2026, 19:30 Uhr