Happy Birthday, 1. FC Union!
Die Eisernen feiern ihren 60. Geburtstag. Zumindest als Klub, wie man ihn heute kennt. An der Alten Försterei, wo der Festakt stattfindet, wird sogar schon seit 105 Jahren Fußball gespielt. Die Köpenicker fahren groß auf: ein Festzelt für 4.000 Mitglieder. Vor dem Zelt steht eine Leinwand, um weiteren 1.000 Mitgliedern auf dem Stadionparkplatz die Teilnahme zu ermöglichen.
Zum Auftakt gibt es über die Videoleinwand in der Mitte des Festzelts Geburtstagsgrüße von Promis. Darin verrät Rapper Finch: Seine Mutter und Union teilen sich den Geburtstag. Wie er sagt: „Zum Vorteil meiner Mutter, weil so kann ich ihren Geburtstag nie vergessen.“
„Unioner was geht ab?“
Nach Einlauf beider Profi-Mannschaften nimmt Stadionsprecher Christian Arbeit Livan Burcu (21) zum Interview zur Seite. Unter großem Applaus lässt der Youngster sich feiern. Thema unter anderem: Burcus kleiner Ausraster in Stuttgart.

Livan Burcu (r., 21) mit Stadionsprecher Christian Arbeit
Foto: Matthias Koch
Dort schlug der Linksaußen gegen die Bank, nachdem er vom Platz musste. Burcu erklärt: „Wegen des Gegentreffers habe ich mich geärgert. Aber alles gut.“ Dann ergänzt „Aykut“, wie er nach Rapper Haftbefehl genannt wird, ganz in Rapper-Manier: „Unioner, was geht ab?“
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Die Vereinsgeschichte feiern, ohne über den Stadionneubau zu sprechen? Unmöglich. Darauf angesprochen erklärt Präsident Dirk Zingler: „Ich kann heute sagen, dass es in der politischen Führung dieser Stadt niemanden gibt, der das nicht will. Alles, was wir heute in die Planung investieren, macht den Bau sicherer.“
Außerdem betont Zingler, den Weg der Gleichbehandlung beider Profimannschaften weiterführen zu wollen. Die Frauenmannschaft spielt ebenfalls in der Alten Försterei, wird sich künftig das Trainingszentrum mit den Männern teilen. Zingler: „Mir ist kein anderer Verein bekannt, wo Frauen und Männer die gleichen Bedingungen haben. Und mir ist auch nicht bekannt, dass es irgendwo einen Trainingsplatz auf einem Parkhaus gibt.“
Das ist Unions Legenden-Elf aus 60 Jahren!
Immer noch aktiv, aber jetzt schon Vereinslegende: Frederik Rönnow (33) als Torwart. Darauf angesprochen sagt er: „Schon Wahnsinn. Das ist für mich eine große Ehre, ich bin sehr stolz und dankbar.“
Die Viererkette davor bilden: Ronny Nikol (51), Christian Stuff (43), Michael Parensen (39) und der aktuelle Kapitän Christopher Trimmel (38). Letzterer verlängerte im Zuge dessen direkt seinen Vertrag.
Angesichts des Umzugs ins Olympiastadion kann Stuff die Eisernen beruhigen: „So unwirklich wie das vielleicht ist, in das ungeliebte Stadion. Aber wir hatten einen unglaublichen Lauf und das war von den Ergebnissen und der Euphorie meine schönste Saison.“
Hintern versohlt: NFL-Stars demütigen ihren Gegner mit Gürtel
Quelle: BILD / NFL20.01.2026
Das Mittelfeld: Olaf „Leo“ Seier (67), Lutz Hendel (67), Damir Kreilach (36), Thorsten Mattuschka (45).
Die Doppelspitze: Joachim Sigusch (78), Karim Benyamina (44).