Verspätungen und Ausfälle drohen
Wieder Verzögerungen bei bayerischem Pannenzug
21.01.2026 – 07:47 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Zug der Linie RE 1 am Nürnberger Hauptbahnhof (Archivbild): Auf der Linie kommt es häufig zu Ausfällen. (Quelle: IMAGO)
Bahnfahrer in Bayern brauchen wieder einmal starke Nerven. Auf der Linie zwischen den beiden größten Städten des Landes drohen Verspätungen und Ausfälle.
Wer am Mittwoch mit dem RE 1 zwischen Nürnberg, Ingolstadt und München unterwegs ist, muss sich wieder einmal auf Verzögerungen einstellen. Grund sind Reparaturarbeiten an der Strecke zwischen den Bahnhöfen Allersberg (Rothsee) und Kinding (Altmühltal). Der Abschnitt sei aktuell nur eingleisig befahrbar, teilt die Bahn in ihrem Störungssticker mit.
Die Folge seien Verspätungen von bis zu 30 Minuten in beide Fahrtrichtungen. Zudem könne es auch kurzfristig zu Teilausfällen kommen, heißt es von der Bahn weiter. Die Einschränkungen bestehen demnach bereits seit Dienstag, am Donnerstag (22. Januar) sollen sie wieder behoben sein.
Besserung gelobt das Unternehmen ab 2028. Dann soll die Verbindung durchgehend im Stundentakt angeboten werden. Zudem sollen laut bayerischem Verkehrsministerium neue Züge des Herstellers Siemens zum Einsatz kommen. Diese Doppelstückzüge sind in Bayern bereits an anderer Stelle unterwegs – etwa auf der Bahnstrecke Nürnberg, Bamberg und Erfurt.
Bärbel Fuchs, die Geschäftsführerin der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), sagte 2025: „Wir gehen deshalb davon aus, dass sich Fahrgäste spätestens ab Ende 2028 auf ein deutlich zuverlässigeres Angebot freuen können.“ Verkehrsminister Bernreiter sprach von einem „starken Signal an Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer in Zeiten knapper Kassen.“
