
Heute Nachmittag soll Donald Trump eine Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos halten. Seine Abreise verlief zwar mit Hindernissen, trotzdem zeigte sich der US-Präsident mit Blick auf den Konflikt um Grönland optimistisch.
US Präsident Donald Trump war schon auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Dann musste die Präsidentenmaschine Air Force One wieder umkehren auf den Militärflughafen bei Washington. Grund sei ein kleines elektrisches Problem an der Maschine gewesen, erklärte Trumps Sprecherin. Trump stieg in eine Ersatzmaschine und ist jetzt auf dem Weg mit etwa zweieinhalb Stunden Verspätung.
Es wird ein sehr interessantes Treffen in Davos werden, hatte der US Präsident kurz vor dem Abflug angekündigt. Am Nachmittag wird er auf dem Weltwirtschaftsforum eine Rede halten. Zudem sind mehrere Treffen mit anderen Staats- und Regierungschefs geplant. Im Mittelpunkt dürfte dabei der Streit um das zu Dänemark gehörende Grönland stehen.
Trump bekräftigt Besitzanspruch auf Grönland
Er denke, man werde eine Lösung finden, mit der die NATO und die USA sehr glücklich sein werden, sagte Trump wenige Stunden vor seinem Aufbruch nach Davos. Er wiederholte zudem erneut seine Position, dass die USA Grönland aus Sicherheitsgründen bräuchten.
Als Reaktion auf die Solidarität europäischer NATO-Länder mit Grönland und Dänemark hat der US-Präsident angekündigt, ab dem 1. Februar Strafzölle gegen Deutschland und andere europäische Staaten zu verhängen, falls sie nicht einlenken und Grönland an die USA verkauft wird. Wie weit er zu gehen bereit sei, um die Insel in den Besitz der USA zu bringen, wurde Trump von einem Journalisten gefragt. Trumps Antwort: Das werden Sie sehen.
