Ur-Eisbär Sven Felski (51) weiß, wie man Meisterschaften gewinnt. Als torgefährlicher und unglaublich schneller Stürmer holte er mit seinem Klub sechsmal den Deutschen Meistertitel. Der „Bürgermeister“ bestritt 1000 Spiele in Deutschlands höchster Liga und war Nationalspieler.

Der heutige Funktionär, Felski ist Nachwuchs-Boss bei den Eisbären, macht sich natürlich so seine Gedanken über die aktuellen Eisbären-Stars. Nur Platz sieben in der DEL. Kann das der Anspruch eines elfmaligen Champions sein? Wurden nicht die richtigen Leute verpflichtet und hat man Top-Spieler weggeschickt?

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Felski redet Klartext: „Erstens werden Meisterschaften nicht jetzt, sondern im April entschieden. Und auch Spitzenreiter Köln wird nicht immer gewinnen, wie zum jetzigen Zeitpunkt. Ich erinnere an unsere Saison, als wir 2009/2010 mit 123 Punkten und 25 Zählern Vorsprung auf den Zweiten Frankfurt unangefochten Hauptrundensieger wurden und dann in der ersten Play-off-Runde am Achten Augsburg scheiterten. Ganz sicher: Die Eisbären werden noch einen Zahn zulegen und als Sechster in die Play-offs marschieren. Dann möchte keine Mannschaft gern gegen Berlin antreten.“

Kommt das Meister-Gen?

Woher nimmt Felski den Optimismus? Der MagentaSport-Experte: „Irgendwann kommt das Meister-Gen bei den Eisbären wieder raus und wir sehen Eisbären-Eishockey.“

Man darf gespannt sein. Freitag muss erst mal ein Sieg für den Kampf um Platz sechs gegen den Zweiten Ingolstadt (19.30 Uhr, Uber Arena, MagentaSport live) her.

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Quelle: Magenta Sport10.01.2026