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Die Bundesanwaltschaft hat in Brandenburg zwei mutmaßliche Unterstützer der prorussischen „Volksrepubliken Donezk und Lugansk“ festnehmen lassen. Sie wirft den Männern die Unterstützung ausländischer terroristischer Vereinigungen vor.
In Brandenburg sind zwei mutmaßliche Unterstützer der ausländischen terroristischen Vereinigungen „Volksrepubliken Donezk und Lugansk“ festgenommen worden. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft handelt es sich um einen russischen und einen deutschen Staatsbürger. Weiter heißt es, die Beschuldigten hätten seit 2016 herausgehobene Stellungen in einem Verein eingenommen, der den Transport von Versorgungsgütern und Medizinprodukten, aber auch von Drohnen in den Donbass zugunsten von pro-russischen Milizionären organisierte. Bei dem Verein handelt es sich nach ARD-Informationen um die „Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe“.
Die „Volksrepubliken Donezk und Lugansk“ sind pro-russische Gruppierungen, die seit Frühjahr 2014 die Kontrolle über weite Teile der ukrainischen Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk übernommen haben. Sie wurden Ende 2022 in die Befehlsstrukturen der russischen Streitkräfte eingegliedert.
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