Viele Kläranlagen in Deutschland müssen nachgerüstet werden. Wie? Das zeigt ein Besuch in Dortmund.

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Artikelzusammenfassung

Die Emscher fließt klar aus Dortmund, doch das meiste Wasser ist gereinigtes Abwasser aus der Kläranlage. Eine neue, strengere Vorschrift zwingt Kläranlagen, Abwasser noch besser zu reinigen. In Dortmund-Deusen läuft das Abwasser durch eine vierte Reinigungsstufe, um organische Spurenstoffe zu entfernen. Die Techniken reichen von Membranfiltern über Aktivkohle bis hin zur Ozonbehandlung. Die Kosten für die Nachrüstung belasten Verbraucher, während die Hersteller von Medikamenten und Kosmetika in die Verantwortung genommen werden sollen.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Kläranlage Dortmund-Deusen: Die Kläranlage Dortmund-Deusen

Die Kläranlage Dortmund-Deusen
© Maximilian Mann/​laif

Munter plätschert die Emscher aus Dortmund hinaus, das Wasser ist klar. Dabei ist mehr als vier Fünftel von allem, was hier durch den Fluss ins Ruhrgebiet fließt – Abwasser aus der Kanalisation der neuntgrößten deutschen Stadt. Gereinigtes Abwasser, um genau zu sein, und zwar aus der Kläranlage Dortmund-Deusen. Deren Betriebsleiter Heinz Hiegemann sagt: „Wir sind die zweite Quelle der Emscher.“

Deshalb werden hier auch Schadstoffe aus dem Abwasser entfernt, die so winzig sind, dass man sie weder sehen noch riechen kann. Was Hiegemann und seine Kollegen dafür in Betrieb genommen haben, ist zukunftsweisend über das Ruhrgebiet hinaus. Denn eine neue, strengere Vorschrift wird nach und nach in der gesamten Republik erzwingen, dass Abwasser der wichtigsten Kläranlagen so gut gereinigt in die Natur entlassen wird wie hier.