Eigentlich soll es ein idyllischer Ort sein, um die Seele baumeln zu lassen und die Natur zu genießen. Hier können die Braunschweiger Sport machen, Spazierengehen und die Wunder der Natur bestaunen.

Doch seit einigen Jahren wächst der Unmut über eine wachsende Anzahl an Zeitgenossen am Heidbergsee in Braunschweig, die unliebsame Andenken hinterlassen.

Graugänse machen Braunschweigern zu schaffen

Am Braunschweiger Heidbergsee gibt es ein Kot-Problem. Denn nicht nur die Braunschweiger fühlen sich dort sehr wohl, sondern auch unzählige Graugänse. Eigentlich sollte dies kein Problem sein. Die Natur ist schließlich für alle da. Doch da die Gänse am Heidbergsee keine natürlichen Feinde haben, hat sich ihre Zahl rasend schnell vervielfacht. Mittlerweile seien es so viele Tiere, dass ihre Hinterlassenschaften das Bild der Umgebung rund um den See dominiert.

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In Braunschweig gibt es nun Diskussionen, wie die Graugans-Population eingedämmt werden könnte. Laut einem Bericht der „Braunschweiger Zeitung“ sei auch der Abschuss der Tiere eine Option.

Braunschweig: Werden die Graugänse abgeschossen?

 Jutta Jacobs von der Freien Wählerstimme Heidberg-Melverode (FWBS) sind die Hinterlassenschaften der unzähligen Graugänse ein Dorn im Auge. Die Situation „wird seit Jahren schlimmer“. Sie fordere nun wirksamere Abschreckungsmaßnahmen und – wenn diese nicht fruchten sollten, den Abschuss der Tiere.

Doch dem Bericht zufolge sei eine Bejagung der Tiere nicht so einfach möglich. „Denn die Graugans steht wie alle einheimischen Vogelarten unter besonderem Schutz. Man darf sie grundsätzlich nicht fangen, verletzen, töten oder stören. So sieht es das Bundesnaturschutzgesetz vor“, heißt es bei der Braunschweiger Zeitung. Die Tiere seien nur schwer zu vertreiben, da sie sehr anpassungsfähig seien und ihre Brut- und Nistplätze an viele schwierige Gegebenheiten anpassen könnten.

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Wie viele Tiere sich mittlerweile im Braunschweiger Stadtgebiet angesiedelt haben und welche Mittel es noch gegen die Verkotung des Heibergsees gibt, erfährst du im Artikel der „Braunschweiger Zeitung„.