Ein dritter Kandidat wirft seinen Hut in den Ring: Leonard Pröttel (Grüne) wurde am Dienstag, 20. Januar, vom Wolfenbütteler Kreisverband der Grünen als Landratskandidat nominiert. Er hatte keinen Gegenkandidaten.
Ihr Newsletter für Wolfenbüttel & Region
Kostenlosen Newsletter bestellen und täglich das Neueste aus der Region im Postfach lesen.

Ihr Newsletter für Wolfenbüttel & Region
Kostenlosen Newsletter bestellen und täglich das Neueste aus der Region im Postfach lesen.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der
Werbevereinbarung
zu.
Pröttel sitzt für seine Partei sowohl im Rat der Stadt als auch im Kreistag. 2021 erreichte er im ersten Wahlgang mit 14 Prozent der Stimmen Platz drei hinter dem CDU-Kandidaten Uwe Schäfer (24 Prozent) und Noch-Landrätin Christiana Steinbrügge (SPD, 44 Prozent). Für die Kommunalwahl im September 2026 rechnet er sich jedoch Chancen aus, an die Spitze der Kreisverwaltung zu kommen, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt.

Der 39-Jährige ist heute eine der politisch sichtbarsten Stimmen der Grünen in Wolfenbüttel. Der Architekt sitzt nicht nur seit 2021 im Kreistag, er hat auch ein Mandat im Rat der Stadt.
Seine erneute Kandidatur für das Landratsamt sieht er in einem anderen Licht als 2021. Damals sei er recht kurzfristig gefragt worden, sagt er. Pröttel war erst 2020 nach Wolfenbüttel gezogen und so als neuer Name in der Wolfenbütteler Politik direkt für das höchste Verwaltungsamt nominiert worden.
Grüner Landratskandidat: Verwaltung zu bürokratisch
Mit seiner Rats- und Kreistagsarbeit sieht er sich heute besser vorbereitet. „Der Landkreis steht vor riesigen Herausforderungen“, sagt Pröttel über seine Motive für eine erneute Kandidatur. Finanziell, sozial, aber auch im Bau. „Warum sollte ich da als Architekt nicht mitmachen wollen?“

Seinen Fokus will Pröttel aber auch auf das Soziale legen, sagt er. Insbesondere auf die Jugendpolitik, aber auch darauf, dass die Verwaltung pragmatischer gegenüber den Bürgern ist. „Wir brauchen öfter unbürokratische Lösungen“, sagt er. „Sie müssen gut für die Menschen sein.“ Seine politische Arbeit in der Stadt müsste er im Fall eines Wahlsieges jedoch beenden.
Mehr wichtige Nachrichten aus dem Landkreis Wolfenbüttel lesen: