Dieser Ost-Kracher elektrisiert die Fans: Magdeburg empfängt Dresden, das heiße Duell der alten Rivalen steigt am Samstagabend (20.30 Uhr). Geschichten schreibt die Partie viele, eine davon wird aber langsam zum Dauerbrenner: Klappt der Wechsel von Verteidiger Andi Hoti (22) elbaufwärts, ja oder nein?

Seit vier Transferperioden begleitet das Thema beide Vereine. Klar ist immer noch: Der Spieler will zu Dynamo und Dynamo will ihn.

Bewegt sich jetzt der FCM-Sportchef?

Ein erstes Angebot der Dresdner lehnte FCM-Sportgeschäftsführer Otmar Schork (68) ab. Nach BILD-Informationen forderte Magdeburg bisher 250.000 Euro Ablöse. Bei nur einem halben Jahr Restlaufzeit von Hotis FCM-Vertrag ist das Dynamos neuem Sportchef Sören Gonther (39) zu viel.

Zu Beginn der Saison war Andi Hoti noch gesetzt beim 1. FC Magdeburg

Zu Beginn der Saison war Andi Hoti noch gesetzt beim 1. FC Magdeburg

Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto

BILD weiß: In den nächsten Tagen könnte jetzt doch Bewegung in die Personalie kommen. Nicht ausgeschlossen ist, dass der Transfer nach dem brisanten Spiel über die Bühne geht. Schork soll sich demnach gesprächsbereit zeigen. Kommt man sich bei der Kaufsumme näher, ist vielleicht sogar eine schnellere Abwicklung möglich.

Hotis Transferziel bleibt Dynamo

Ein weiterer Grund für den anhaltenden Poker könnte sicher auch die Vermutung sein, dass Andi Hoti im direkten Duell nicht zum Einsatz kommen soll. In Magdeburg ist der wechselwillige Profi längst aussortiert, trainiert nicht mehr mit der Zweitliga-Mannschaft.

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Die Kaugummi-Transfertaktik sorgt jedenfalls dafür, dass Hoti – zumindest diese Saison – nicht mehr gegen den FCM spielen wird. Denn sicher ist bisher auch: Einen weiteren ernsten Interessenten für den zentralen Abwehrmann gibt es nicht. Dessen erstes Wechselziel bleibt Dynamo Dresden – und das könnte nach dem Ost-Kracher dann endlich klappen…