Standdatum: 22. Januar 2026.

Autorinnen und Autoren:
Michael Kück

Hunderte angestellte Lehrerinnen und Lehrer sowie Hochschulbeschäftigte protestieren bei einem Warnstreik.

Zu einer Demonstration erwarten die Gewerkschafter rund 600 Teilnehmer in Bremen-Gröpelingen. (Symbolbild)

Bild: dpa | Hendrik Schmidt

GEW und Verdi haben einen Warnstreik angekündigt. Die Bremer Gewerkschaften rechnen mit mehreren Hundert Teilnehmern. Dabei kann vereinzelt der Unterricht an Schulen ausfallen.

Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen in Potsdam. Verdi verlangt sieben Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro im Monat.

Zum Warnstreik am Vormittag sind daher angestellte Schul-Beschäftigte und Mitarbeiter freier Träger aufgerufen, die unter den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes der Länder fallen. Dazu gehören unter anderem angestellte Lehrkräfte, Sozialpädagogen und Sozialarbeiter. Zu einer Demonstration in Bremen-Gröpelingen erwarten die Gewerkschafter etwa 600 Teilnehmer.

Keine größeren Unterrichtsausfälle in Bremerhaven

Einschränkungen im Schul-Unterricht wird es in der Stadt Bremen auch am Nachmittag geben. Denn der Personalrat Schulen hat zu einer Teil-Personalversammlung eingeladen, die am Mittag beginnt.

Auch in Bremerhaven sind die angestellten Lehrkräfte zum Streik aufgerufen. Mit größeren Unterrichtsausfällen wird hier allerdings nicht gerechnet.  

Quelle:
buten un binnen.

Dieses Thema im Programm:
Bremen Vier, Vier News, 21. Januar 2025, 16 Uhr