Schon wieder ist in Dortmunds Nordstadt geschossen worden – doch diesmal mit tödlichem Ausgang. Nachdem bereits am Freitag (16. Januar) auf einen Kioskbesitzer in Dortmund gefeuert wurde (hier mehr zu den Schüssen in Dortmund), wurde nun – nur einen Kilometer weiter – ein Mann auf offener Straße erschossen.

Mitten auf der Münsterstraße in Dortmund fielen in der Nacht zu Donnerstag (22. Januar) laut Informationen von DER WESTEN mindestens 20 Schüsse auf einen Mann, der zu Boden ging. Wiederbelebungsversuche halfen nur kurzzeitig, das Opfer verstarb im Krankenhaus.

Schüsse in Dortmund – Mann tot

Am Donnerstagkurz nach Mitternacht rissen laute Knallgeräusche die Anwohner auf der Münsterstraße in Dortmund aus dem Schlaf. Mehrere Täter, davon geht die Polizei aus, schossen mindestens 20 Mal auf einen Mann, der lebensgefährlich verletzt wurde.

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Sofort wurden Polizei und Rettungskräfte alarmiert, die Münsterstraße weiträumig abgesperrt. Mitten auf der Straße wurde der niedergeschossene Mann reanimiert, mit dem Krankenwagen ins Hospital gebracht. Dort erlag er trotz aller Maßnahmen seinen Schussverletzungen.

Bis in die frühen Morgenstunden war die Münsterstraße von Blaulicht geflutet. Beamte sicherten Spuren, befragten mögliche Zeugen. Die Tatverdächtigen aber sind flüchtig, nach ihnen wird gefahndet. Zusammen mit der Staatsanwaltschaft richtete die Polizei eine Mordkommission ein.

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Es ist der nächste Vorfall in dieser Art in Dortmunds Nordstadt. Erst Freitagnacht war in der unweit gelegenen Missundestraße mehrmals auf einen Kioskbesitzer geschossen worden. Er kam mit dem Leben davon. Davor sorgte ein Macheten-Angriff für Schlagzeilen, ebenfalls in einem Kiosk in der Nordstadt. Dieser Teil der Revierstadt ist seit vielen Jahren als Problemzone bekannt. Sowohl Rocker- als auch Clangruppen treiben dort ihr Unwesen – ob eine davon auch an der jüngsten Tat beteiligt war, ist noch unklar.