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Schulterluxation: Mittelfeldspieler fällt aus

Aktualisiert am 22.01.2026 – 09:49 UhrLesedauer: 6 Min.

Hamza Anhari (Archivbild): Der Mittelfeldspieler wird der Fortuna vorerst nicht zur Verfügung stehen. Er hat sich im Training schwerer an der Schulter verletzt.Vergrößern des Bildes

Hamza Anhari (Archivbild): Der Mittelfeldspieler wird der Fortuna vorerst nicht zur Verfügung stehen. Er hat sich im Training schwerer an der Schulter verletzt. (Quelle: F95 / David Matthäus)

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Fortuna Düsseldorf muss in den kommenden Wochen ohne seinen Mittelfeldspieler Hamza Anhari auskommen. Der 21-Jährige hat sich am Dienstag während des Mannschaftstrainings eine Schulterluxation zugezogen, wie der Verein mitteilte.

Die verletzte Schulter wurde bereits am Mittwoch wieder eingerenkt. Untersuchungen durch Mannschaftsarzt Dr. Ulf Blecker und den Radiologiepartner des Vereins ergaben laut Fortuna Düsseldorf keine Schäden an der Knochenstruktur.

Zur Festlegung der weiteren Therapie wird sich Anhari nun zusätzlichen ärztlichen Untersuchungen bei Spezialisten unterziehen. Der Mittelfeldspieler kann vorerst nicht am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen, heißt es in der Mitteilung des Vereins.

Fortuna Düsseldorf hat am Dienstag einen Verletzungsschock erlebt. Mittelfeldspieler Hamza Anhari zog sich während der Trainingseinheit eine Schulterverletzung zu. Er musste für weitere Untersuchungen mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Der Vorfall ereignete sich beim Trainingsauftakt zur Vorbereitung auf das kommende Ligaspiel gegen Hannover 96. Die Partie ist für Samstag, um 13 Uhr angesetzt.

Neben dem Ausfall von Anhari muss Cheftrainer Markus Anfang mit weiteren personellen Einschränkungen planen. Valgeir Lunddal und Marcel Lotka fehlen krankheitsbedingt. Florent Muslija konnte nur leicht angeschlagen einige Laufrunden absolvieren.

Einen Lichtblick gab es dennoch: Neuzugang Jordi Paulina kehrte nach einem kleinen Muskelfaserriss zurück. Er absolvierte erstmals zu großen Teilen das Mannschaftstraining. Tim Rossmann und Julian Hettwer arbeiten laut Vereinsmitteilung weiterhin individuell.

Die Mannschaft wird am Mittwoch zweimal trainieren. Für Donnerstag und Freitag ist jeweils eine weitere Einheit unter Ausschluss der Öffentlichkeit geplant.

Fortuna Düsseldorf hat eine Reihe von Gedenkaktionen zum „!Nie wieder“-Spieltag 2026 angekündigt. Der Fußballverein beteiligt sich damit an einer bundesweiten Initiative gegen Antisemitismus und für Erinnerungskultur im Sport.

Am 1. Februar empfängt Fortuna den SC Paderborn zum Heimspiel. Besucher können in den Logen Süd die Ausstellung „Im Abseits. Jüdische Schicksale im Deutschen Fußball“ besichtigen. Vor dem Anpfiff präsentieren beide Mannschaften und das Schiedsrichtergespann ein Banner mit der Aufschrift „WeRemember“.

Der Verein organisiert drei Veranstaltungen im Haus der Jugend in Düsseldorf. Am 27. Januar referiert Friedrich Schacht über Waldemar Spier und Fortunas Geschichte in der NS-Zeit. Sebastian Salzmann leitet am 28. Januar einen Workshop zu „Antisemitismus heute“.

Dr. David Johannes Barchem spricht am 29. Januar über Antisemitismus im Fußball. Ein Workshop von Zweitzeugen e.V. für 15- bis 21-Jährige schließt die Reihe am 31. Januar ab.