Europas Elite erhöht Bestmarke

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Der FC Bayern ist in die Top-3 der umsatzstärksten Klubs weltweit vorgestoßen. 2024/25 steigerte der deutsche Rekordmeister seine Erlöse von knapp 765 Millionen in der Vorsaison auf 860,6 Millionen Euro. Das ergab die 29. Auflage des Reports „Football Money League“, den die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte in London jährlich veröffentlicht. Transfereinnahmen sind in den Erhebungen nicht berücksichtigt. Mehr Geld als die Bayern nahmen nur Real Madrid und der spanische Meister FC Barcelona ein.
Real knackte zum zweiten Mal nacheinander die Milliardenmarke und verbesserte sich auf 1,161 Milliarden Euro. Die Katalanen mit Trainer Hansi Flick legten um 27 Prozent auf 974,8 Mio. Euro zu und sind erstmals seit 2019/20 wieder unter den drei umsatzstärksten Vereinen.
VfB Stuttgart nach 15 Jahren zurück im illustren Umsatz-Kreis
Unter den ersten 20 des Rankings tauchen auch Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart auf. Der BVB rutschte mit Einnahmen von 531,3 Mio. Euro (plus drei Prozent) vom elften auf den zwölften Platz. Zwar konnten die Westfalen zehn Prozent mehr Medienerlöse erzielen, mussten aber bei den kommerziellen Einnahmen (u. a. im Merchandising) einen Rückgang um drei Prozent hinnehmen.
Der deutsche Pokalsieger aus Stuttgart ist als 18. mit einem Umsatz von 296,3 Mio. Euro erstmals seit 15 Jahren wieder in der Top-20. Die Steigerung betrug 130,8 Mio. Euro, was zum Vorjahr 79 Prozent entspricht. Eintracht Frankfurt verpasste die Top-20 mit 269,9 Mio. Euro knapp (Platz 31). Dominiert wird das Ranking jedoch von den Premier-League-Klubs, die die Hälfte der ersten 30 Plätze belegen.
Erneute Umsatz-Rekordmarke im Fußball
Mit insgesamt 12,4 Mrd. Euro übertreffen die 20 Vereine die Umsatzmarke der vorherigen Saison um elf Prozent. Neben den kommerziellen Einnahmen (5,3 Mrd. Euro) waren die Medienerlöse mit etwa 4,7 Mrd. Euro die lukrativste Einnahmequelle. Sie stiegen um zehn Prozent. Gründe dafür waren die ausgedehnte Klub-Weltmeisterschaft in den USA im vergangenen Sommer und die erweiterten drei Europapokale. Die am schnellsten wachsende Einnahmesparte sind die Spieltagserlöse mit einem Plus von 16 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro.
Der Frauenfußball ist ebenfalls auf Wachstumskurs und erlebte ein weiteres Rekordjahr. Die 15 umsatzstärksten Vereine kamen insgesamt auf 158 Mio. Euro und damit auf 35 Prozent mehr als in der Saison 2023/24. Auch hier ist der FC Bayern als Neunter bester Bundesliga-Verein. Mit 7,2 Mio. Euro verdoppelten die Münchnerinnen den Umsatz im Vergleich zur Saison davor. Eintracht Frankfurt nahm indes 22 Prozent weniger ein und erlöste 4,7 Mio. Euro. Grund dafür war die verpasste Champions League, was zu geringeren Medien- und Spieltagserlösen führte. Dennoch blieben die Frankfurterinnen als Elfte auf der Liste. Das Ranking wird vom FC Arsenal (25,6 Mio. Euro), dem FC Chelsea (25,4 Mio. Euro) und dem FC Barcelona (22 Mio. Euro) angeführt.