„Wir wollen aber versuchen, diesen zweiten Platz zu behaupten“, so Eberl weiter. „Weil dann gehst du a) Arsenal aus dem Weg und b) hast du dann bis zum Halbfinale eben auch im Rückspiel Heimrecht. Also das ist schon noch ein ehrenwertes Ziel, was wir jetzt zu erreichen haben gegen PSV.“ Arsenal ist aktuell Tabellenerster. Der Premier-League-Spitzenreiter hat alle sieben Champions-League-Partien gewonnen, dabei auch die Bayern geschlagen. Der Erste und der Zweite können sich erst im Finale wiedersehen.
Eberl weiter: „Ich bin einfach froh, dass wir aus dieser Riesen-Masse an großen Klubs, die jetzt gucken müssen, aus diesen Playoffs fernzubleiben, raus sind. Wir sind fern. Da sind wir sehr glücklich darüber.“
Das gilt auch für Kimmich. „Ich glaube schon, dass es ein Vorteil sein kann, nicht durch die Playoffs zu müssen“, sagte der 30-Jährige, gab aber auch zu bedenken: „Auf der anderen Seite ist Paris letzte Saison auch durch die Playoffs gegangen und hat das Ding dann gewonnen.“ Kimmich weiter: „Man weiß nie, was der beste Weg ist, aber natürlich wird es uns helfen, was die Körner (Kraft und Energie; Anm. d. Red.) angeht, zwei Spiele weniger zu haben.“ Mit dem möglichen Heimvorteil bis ins Halbfinale hat Kimmich nun ein weiteres Ziel, das er mit Bayern auf dem Weg Richtung Champions-League-Endspiel verfolgen kann.