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Noch am Wochenende schloss Nürnberg-Trainer Miroslav Klose (47) einen schnellen Leihabbruch seines Stürmers Artem Stepanov (18/kam im Sommer von Vize-Meister Leverkusen) aus. Der Weltmeister antwortete nach der erneuten Nichtberücksichtigung des Ukrainers auf die Frage zu einem möglichen Blitz-Abschied: „Das wäre jetzt zu viel hineininterpretiert. Aber Fakt ist, dass er mit Piet Scobel noch einen Konkurrenten dazubekommen hat, der es richtig gut macht. Das bleibt stehen.“
Und das sieht wohl auch die Bayer-Leihgabe selbst so. Wie BILD erfuhr, hat Stepanov beim Verein seinen Wechselwunsch hinterlegt und möchte seinen Vertrag in Nürnberg schnellstmöglich auflösen. Womöglich, um noch im Wintertransferfenster (bis 2. Februar) zu einem anderen Verein ausgeliehen zu werden. Auch der Club soll einem Leihabbruch bei Stepanov offen gegenüberstehen.
Während Stepanov in 13 Zweitliga-Spielen (davon siebenmal in der Startelf) nicht eine echte Großchance und nur 15 Torschüsse zustande brachte, kam „Super-Scobel“ bei nur EINEM Startelf-Einsatz gegen Elversberg (3:2) auf zwölf Torschüsse (ligaweiter Saisonrekord 2025/26) und seinen ersten Doppelpack. Bei so viel Torgefahr dürfte Scobel auch in den nächsten Wochen und Monaten deutlich bessere Einsatzchancen als Stepanov haben. Das weiß natürlich auch das Management des ukrainischen U21-Nationalspielers.
Damit könnte Stepanov schon der zweite Offensiv-Youngster sein, der vorzeitig sein Engagement beim fränkischen Zweitligisten beendet. Schon Mitte Dezember hatte Mustapha Hindolo (19) vom Premier-League-Klub Crystal Palace auf ein schnelles Leihende gedrängt. Der Rechtsfuß stand nicht eine Minute in der 2. Liga auf dem Platz.