Bielefeld-Brackwede. Das iPhone 17 Pro Max ist aktuell das Modernste und Teuerste, was Apple auf dem Handymarkt anbietet. Eine Bielefelderin hatte genau so ein Gerät (es ist erst seit September erhältlich) bei einem Online-Kleinanzeigenportal angeboten und ist dabei prompt an einen Betrüger geraten. Denn für ein solches 17er iPhone verlangen andere Anbieter auf Kleinanzeigen je nach Speicher 1.100 bis 1.700 Euro.
Wie die Bielefelder Polizei mitteilte, hatte die Verkäuferin aus Brackwede mit dem Käufer eine Übergabe bei sich zu Hause vereinbart. Am Samstag, 17. Januar, erschien dann auch der vermeintliche Käufer bei der Bielefelderin an der Wohnanschrift in einem Mehrfamilienhaus am Remscheider Weg.
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Der Mann war gegen 22.35 Uhr in die Wohnung der Verkäuferin und ihres Begleiters getreten und hatte ihr einen Umschlag mit mehreren 50-Euro-Scheinen überreicht. Und dann passierte das Unglaubliche: Als die Bielefelderin den Umschlag öffnete, schlug ihr schon ein verdächtiger Geruch nach frischer Farbe entgegen.
Starker Geruch nach Farbe entlarvt die Blüten
Die Polizei schreibt dazu: „Die Bielefelderin und ihr Begleiter erkannten sofort, dass es sich um gefälschte Scheine handelte, da sie sehr stark nach Farbe rochen.“ Beide sprachen den Käufer nun auf den offensichtlichen Betrugsversuch an. Der Mann griff daraufhin nach dem wertvollen Smartphone und der dazugehörigen Rechnung und flüchtete aus der Wohnung.
Nun sucht die Polizei den Falschgeld-Betrüger (Anfang bis Mitte 20 Jahre, 1,65 bis 1,70 Meter, zierliche Statur) mit gelockten Haaren und südländischem Erscheinungsbild. Bei der vermeintlichen Geldübergabe trug er eine graue Baumwollmütze, eine schwarze Jacke und helle Jeans.
Hinweise zum Täter erbittet das Kriminalkommissariat 15 unter Tel. 0521 5450.
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Während dieser Täter sich auf die als sicher geltende persönliche Übergabe der Ware gegen Geld eingestellt hatte, versuchen anderen Betrüger Verkäufer und Käufer mit diversen Tricks bei der bargeldlosen Bezahlung übers Ohr zu hauen. Hierbei nutzen die Täter die Unsicherheit der Nutzer aus, die sich rund um die eigentlich als sicher geltende Sofort-Kauf-Option dreht.
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