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Berlin – Ein neuer Preis, ein klares Signal für die Musikbranche. In Berlin wurde erstmals die „Artist Celebration Night“ gefeiert. Im Mittelpunkt stand Kontra K (38). Der Rapper gewann die Auszeichnung für das erfolgreichste Album des Jahres und prägte damit die Premiere des neuen Formats.
Der Bundesverband Musikindustrie hatte 280 Stars und Macher eingeladen. Erstmals wurden nationale Künstler ausgezeichnet, deren Erfolge das Musikjahr 2025 bestimmt haben – gemessen an den Offiziellen Deutschen Charts von GfK Entertainment.

Drei Freunde machen ein Gewinner-Selfie (v. l.): Nico Santos (33), Kontra K und Vincent Stein (42)
Foto: Gnoni-Press
Kontra K gewinnt mit Erfolgsalbum
Mit „Augen träumen Herzen sehen“ stellte Kontra K (bürgerlich Maximilian Tibor Albert Diehn) das erfolgreichste deutsche Album. Gleichzeitig war es das erfolgreichste Hip-Hop-Album 2025. Mit neun Nummer-1-Alben, 387 Wochen in den Album-Charts und 4,2 Milliarden Streams in Deutschland gehört er zu den erfolgreichsten Künstlern.
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Quelle: BILD08.06.2025
Die Laudatio hielten Nico Santos (33) und Vincent „Beatzarre“ Stein (42) von SDP. Kontra K sagte: „Die Competition ist eröffnet! Ich gönne allen den Preis, aber dieses Jahr bleibt er erstmal bei mir. Neue Auszeichnungen sind immer etwas Besonderes und ich freue mich sehr über diese Leistung. Danke an meine Fans!“

Gastgeber Florian Drücke (50, l.), Chef des Bundesverbandes Musikindustrie, mit Preisträger Oimara (33)
Foto: Getty Images
Preise auch für Oimara und Zartmann
Die erfolgreichste Single 2025 hatte Oimara (33, bürgerlich Beni Hafner) mit „Wackelkontakt“. Der Song stand sieben Wochen auf Platz 1, erreichte 250 Mio. Streams und wurde mit Gold und Platin ausgezeichnet.
Bester Newcomer war Zartmann (Alter und bürgerlicher Name offiziell nicht bekannt). Mit 600 Mio. Streams, mehreren Top-10-Platzierungen und dem Nummer-1-Hit „Tau mich auf“ zählt er zu den erfolgreichsten neuen Acts.
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Modern-Talking-Legende Thomas Anders (62, l.) und Entertainer Giovanni Zarrella (47)
Foto: IMAGO/Eventpress
Neuer Musikpreis mit „Echo“-Perspektive
Nach dem Aus des „Echo“ 2018 als Folge der umstrittenen Auszeichnung von Kollegah (41) und Farid Bang (39), verbunden mit heftiger Kritik von Größen wie Campino (63) und Peter Maffay (76), fehlte ein zentraler deutscher Musikpreis. Verbandschef Florian Drücke (50): „Deutschland ist einer der größten Musikmärkte der Welt und Erfolge hierzulande verdienen Sichtbarkeit.“ Wenn die Branche dieses Format trägt, könnte hier Schritt für Schritt ein neuer Nachfolger für den Echo entstehen.

Frank Briegmann (58), Chef von Universal Music, mit Popstar Sarah Connor (45)
Foto: Agency People Image
Den vielen Stars wie Thomas Anders (62), Sarah Connor (45), Giovanni Zarrella (47), Mark Forster (43), Peter Schilling (69), Milano (27) und Till Brönner (54) sowie den Musikmachern gefiel es.