„Ich möchte eine Katze sein und alle meine sieben Leben verschlafen.“ Dieser Wunsch ist einer der Gedanken im neuen Prosaband der Autorin Sigune Schnabel. Unter dem Titel „Glas und andere Irrtümer“ legt die Wuppertalerin in 31 Kurzgeschichten biografische Schlaglichter auf unterschiedlichste Figuren, denen jedoch eins gemeinsam ist: Sie scheinen vom Leben frustriert zu sein, gehen ihren Weg allein – sofern sie sich überhaupt in Bewegung setzen – und haben dadurch mitunter eigenbrötlerische Verhaltensweisen entwickelt. Es ist Schnabels erster Prosaband und Ende vergangenen Jahres im Geest-Verlag erschienen.