Kostenfrei bis 14:00 Uhr lesen
Schnell Übergangslösung finden
Kostenpflichtig
Kostenpflichtig
Ostfalia-Präsidentin vor Entlassung: Jetzt ist Minister Falko Mohrs gefragt
Senat und Beirat der Ostfalia-Hochschule fordern die Entlassung von Präsidentin Julia Siegmüller. Jetzt ist der Wissenschafts- und Kultusminister Falko Mohrs am Zug. So geht es jetzt konkret weiter.
Wolfsburg/Hannover. Der Hochschulsenat und der Hochschulrat haben sich nach internen Unstimmigkeiten für die Entlassung der Ostfalia-Präsidentin Julia Siegmüller ausgesprochen. Wie es mit der Personalie weitergeht, entscheidet jetzt Falko Mohrs, Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Widerstand gegen die Präsidentin
Zur Erinnerung: Julia Siegmüller war erst im November 2024 offiziell in ihr Amt eingeführt worden. Ihre Mission war klar: Sie solle die Ostfalia „strategisch weiterentwickeln“ und für Studierende attraktiver machen. Dieses Reformprogramm stieß intern auf Kritik, zudem wurde ihr vorgeworfen, sie habe Studierende, Mitarbeitende und Gremien nicht in den Prozess einbezogen.
Minister prüft Entlassung
Die Folge: Hochschulsenat und Hochschulbeirat forderten die Entlassung der Präsidentin und haben dies auch dem Ministerium in Hannover mitgeteilt. Das Ministerium werde den Vorgang jetzt rechtlich prüfen, teilt eine Sprecherin auf WAZ-Anfrage mit. Nach der Prüfung werde der Minister „endgültig über die formale Entlassung aus dem Amt entscheiden und diese vollziehen“.
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Wichtig: Bis zur offiziellen Entlassung bleibt Julia Siegmüller „mit allen Rechten und Pflichten“ als Präsidentin im Amt. Nach der offiziellen Entlassung werde man eine Findungskommission einrichten, dann würden Senat und Beirat eine Stellenausschreibung anfertigen. Sie seien es auch, die anschließend eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger vorschlagen würden.
Gemeinsam Übergangslösung finden
Und wer leitet die Ostfalia in der Übergangszeit? „Hierzu laufen bereits Gespräche“, so die Ministeriumssprecherin. Minister Mohrs betont auf WAZ-Anfrage: „Es sind sich alle einig, den Blick nun zügig nach vorn zu richten und die weiteren Schritte im Interesse der Ostfalia gemeinsam zu gestalten.“ Man befinde sich in einer engen Abstimmung, „um schnell eine tragfähige und verlässliche Lösung für den Übergang zu finden.“ Maßgeblich müsse für alle das Wohl der Hochschule sein.
AZ/WAZ