Dann wird es ernst – zumindest für die 48 Minuten Nettospielzeit. Anders als beim Fußball steht beim NBA–Basketball gleichzeitig aber auch die Show im Vordergrund. So heizt etwa der deutsche Rapper Luciano in der Halbzeit der Menge ein, auch ansonsten kann sich das Rahmenprogramm wie üblich sehen lassen.
Im Schlussviertel rücken die Show-Elemente dann tatsächlich in den Hintergrund: Beim Stand von 107:107 in der Crunchtime sorgt Anthony Black für DAS Highlight an diesem Abend: Der Point Guard der Magic bekommt bei einem Fastbreak den Ball, zieht zum Korb und geht zum Dunk hoch – für einen Sekundenbruchteil verstummt die Halle.
Ehe die Zuseher in völlige Ekstase ausbrechen: Black nimmt nicht einen, nicht zwei, nicht drei sondern gleich vier Gegenspieler mit aufs „Poster“ – auf den Rängen schlagen einige Fans ihre Hände ungläubig über den Kopf, auf den sozialen Netzwerken wird bereits vom „Dunk des Jahres“ gesprochen.