Oscar-Statuette

Stand: 22.01.2026 17:34 Uhr

Die Nominierten für die Oscars 2026 stehen fest. Die größten Gewinnchancen hat der Vampir-Horrorfilm „Blood & Sinners“. Er erhielt 16 Nominierungen – ein Rekord in der fast hundertjährigen Geschichte der Filmpreise.

Der Vampir-Horrorfilm „Blood & Sinners“ hat einen neuen Oscar-Rekord aufgestellt. Mit Gewinnchancen in 16 Kategorien erhielt der Film so viele Nominierungen wie kein Film zuvor.

Unter anderem ist der Macher von „Blood & Sinners“, Ryan Coogler, als bester Regisseur nominiert. Außerdem kann Michael B. Jordan auf die Auszeichnung als bester männlicher Hauptdarsteller für „Blood & Sinners“ hoffen.

Er spielte gleich zwei Rollen in dem Film: Zwillingsbrüder, die in den USA der 1930er-Jahre gegen übernatürliche Mächte und Rassisten kämpfen.

Hinter „Blood & Sinners“ folgt die Actionkomödie „One Battle after Another“. Sie erhielt insgesamt Nominierungen in 13 Kategorien.

Der Film erzählt die Geschichte des gescheiterten Revolutionärs Bob, gespielt von Leonardo DiCaprio, der mit seiner Tochter Willa fernab der Zivilisation lebt. DiCaprio ist ebenfalls als „Bester Hauptdarsteller“ nominiert.

In der Kategorie der weiblichen Hauptdarstellerinnen wird die irische Schauspielerin Jessie Buckley als Favoritin gehandelt. Sie gewann für ihre Rolle als Frau von William Shakespeare im Drama „Hamnet“ ihren ersten Golden Globe. Allerdings hat sie mit der zweifachen Oscar-Preisträgerin Emma Stone („Bugonia“) und Kate Hudson („Song Sung Blue“) große Konkurrenz.

Deutscher Film geht bei Nominierungen leer aus

Auch der in Deutschland geborene britische Komponist Max Richter hat Aussichten auf einen Academy Award – für seine Filmmusik in „Hamnet“. Der deutsche Film „In die Sonne schauen“ schaffte es dagegen nicht in die Nominierungen.

Die 98. Oscar-Verleihung soll am 15. März in Hollywood stattfinden.