Medizinische Hochschule

Warnstreiks: Patienten drohen längere Wartezeiten

22.01.2026 – 19:53 UhrLesedauer: 1 Min.

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Die Medizinische Hochschule Hannover (Archivbild): Wegen Warnstreiks könnten unter anderem Operationen verschoben werden. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-bilder)

Die Medizinische Hochschule Hannover ist in der kommenden Woche voraussichtlich von Warnstreiks betroffen. Patientinnen und Patienten müssen sich auf Wartezeiten einstellen.

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat sich auf Einschränkungen und Wartezeiten wegen der angekündigten Warnstreiks eingestellt. Mit der Gewerkschaft Verdi sei eine Vereinbarung getroffen worden, wonach alle Notfallpatienten adäquat versorgt werden, teilte die MHH mit. Auch die Ambulanzen für Kinder und Jugendliche sowie onkologische und weitere Spezialambulanzen für Erwachsene bleiben geöffnet.

Verdi ruft im Rahmen der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für kommenden Dienstag und Mittwoch zu Warnstreiks auf. Trotz der getroffenen Vereinbarung werde es an diesen Tagen zu deutlichen Einschränkungen kommen, hieß es.

Die Einschränkungen gelten vor allem für geplante Operationen, stationäre Aufnahmen und ambulante Behandlungen, hieß es. Patientinnen und Patienten, die an diesen beiden Tagen einen OP-Termin, einen stationären Aufnahmetermin oder einen ambulanten Termin haben, der neu terminiert werden kann, werden persönlich über eine Terminverschiebung informiert.

Patienten, deren Behandlungstermine nicht verändert werden, können und sollten diese auch wahrnehmen, rät die MHH. Sie müssten allerdings mit Wartezeiten und gegebenenfalls weiteren Verschiebungen rechnen.