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Schlechte Umfragewerte: Trump droht Tageszeitung

Aktualisiert am 22.01.2026 – 23:12 UhrLesedauer: 49 Min.

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Donald Trump (Archivbild): Der US-Präsident klagt gegen die „New York Times“. (Quelle: Evan Vucci/dpa)

Der US-Präsident treibt mehrere Milliardenklagen voran. Im Grönland-Streit spricht Trump von einer Einigung. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Bundesbeamte der US-Einwanderungsbehörde ICE haben in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota einen fünf Jahre alten Jungen mit seinem Vater in Gewahrsam genommen. Nach Angaben von Schulvertretern des Fünfjährigen gegenüber US-Medien wurden Kind und Vater am Dienstag in der Einfahrt ihres Wohnhauses abgeführt, nachdem der Junge zuvor gerade von der Vorschule nach Hause gebracht worden war. Vater und Sohn befinden sich inzwischen in einer ICE-Einrichtung für Familien im US-Bundesstaat Texas, wie die „Washington Post“ und der Sender CNN am Donnerstag berichteten.

Der Junge sei aus dem noch laufenden Auto seines Vaters geholt worden, sagte Zena Stenvik, die Superintendantin des Schulbezirks in dem Vorort von Minneapolis auf einer Pressekonferenz. Ein weiterer Erwachsener aus dem Haushalt habe vergeblich darum gebeten, das Kind selbst betreuen zu dürfen. Nach Darstellung des Schulbezirks forderten Beamte den Fünfjährigen zudem auf, an der Haustür zu klopfen, um festzustellen, ob sich weitere Personen im Haus befänden.

Die USA wollen bei der Sicherheit Grönlands künftig mit der Nato zusammenarbeiten. Das kündigt Präsident Donald Trump an Bord der Air Force One vor Journalisten an. Man werde das gemeinsam mit dem Bündnis machen. „Das ist wirklich so, wie es sein sollte“, fügt er hinzu.

Donald Trump verlangt mindestens fünf Milliarden Dollar von der Großbank JPMorgan Chase, weil sie 2021 Konten des heutigen Präsidenten nach dem Sturm seiner Anhänger auf das US-Kapitol geschlossen hatte. Trumps Anwälte argumentieren, der Schritt sei politisch motiviert gewesen. Die Bank wies die Vorwürfe zurück: Man schließe Accounts, wenn sie ein rechtliches oder regulatorisches Risiko darstellten – aber nicht aus politischen oder religiösen Gründen. Neben JPMorgan richtet sich die Klage auch gegen Bankchef Jamie Dimon persönlich.

Der vom US-Sender CNBC veröffentlichten Klage in Florida zufolge informierte die Bank Trump und mehrere seiner Firmen am 19. Februar 2021, dass ihre Konten in zwei Monaten geschlossen würden. Dadurch sei ihnen Schaden unter anderem dadurch entstanden, dass sie weniger lukrative Geschäftsbeziehungen mit anderen Finanzinstituten hätten eingehen müssen, heißt es. Trump und seine Firmen seien auch auf eine Schwarze Liste in der Vermögensverwaltung gekommen.