Zweistellige Minusgrade, Stromausfälle und eiskalte Wohnungen: Kiew erlebt den härtesten Winter seit Kriegsbeginn. Aber es zeichnen sich auch Fortschritte ab: Laut Ursula von der Leyen ist der Wiederaufbau-Plan für die Ukraine fast vollendet. Und ab Freitag werden Ukraine, USA und Russland in Abu Dhabi zusammenkommen.
Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker:
04:39 Uhr – Taiwan bietet Ukraine Gespräche über Raketenteile an
Taiwan hat der Ukraine Gespräche zur Bekämpfung der Sanktionsumgehung angeboten. Hintergrund sind Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, wonach Russland unerlaubt Raketenkomponenten aus Taiwan bezieht. Der taiwanische Präsident Lai Ching-te schrieb auf der Plattform X, man begrüße einen weiteren Informationsaustausch, um illegale Lieferungen über Drittländer und die verschleierte Endverwendung zu unterbinden. Eine Stellungnahme aus Kiew lag zunächst nicht vor.
04:12 Uhr – „Besonders auf dem Schlachtfeld“ – Putin betont seinen fortbestehenden Kriegswillen
Dem Kreml-Berater Juri Uschakow zufolge hat der russische Machthaber Wladimir Putin nach dem Treffen mit US-Gesandten unterstrichen, dass Russland „aufrichtig interessiert“ sei an einer diplomatischen Lösung. „Bis dies erreicht ist, wird Russland weiterhin konsequent die Ziele der speziellen Militäroperation verfolgen. Dies gilt besonders auf dem Schlachtfeld (…)“, so Uschakow. Die Gespräche mit Gesandten der USA bezeichnete er als „substanziell, konstruktiv und sehr offen“.
03:35 Uhr – Wiederaufbau-Plan auf Zielgeraden
Die Arbeiten an einem milliardenschweren Aufbauplan für die von Russland angegriffene Ukraine sind nach Angaben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen weitestgehend abgeschlossen. Die Europäische Union, die Vereinigten Staaten und die Ukraine stünden kurz vor einer Einigung, sagte die deutsche Spitzenpolitikerin nach einem EU-Sondergipfel in Brüssel. Der Plan zeige auf, wie der Wohlstand der Ukraine direkt nach einem Waffenstillstand oder Frieden gesteigert werden könne.
„Wir sprechen über ein einzelnes Dokument, das die gemeinsame Vision der Ukrainer, der Amerikaner und Europas für die Zukunft der Ukraine nach dem Krieg darstellt“, erklärte von der Leyen. Nach Angaben des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban dringt die Ukraine auf ein Versprechen, dass in den ersten zehn Jahren nach Waffenstillstand 800 Milliarden US-Dollar (etwa 680 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt werden.
03:12 Uhr – Russland bestätigt trilaterales Treffen
Russland hat nach Gesprächen mit US-Gesandten einem trilateralen Treffen mit den USA und der Ukraine noch am Freitag in Abu Dhabi offiziell zugestimmt. Für Moskau werde Admiral Igor Kostjukow, der Chef des Militärgeheimdienstes GRU, die Verhandlungen leiten, teilte das russische Präsidialamt am frühen Freitagmorgen mit. Zudem sei ein separates Treffen zu Wirtschaftsfragen zwischen dem US-Gesandten Steve Witkoff und dem Chef des russischen Staatsfonds RDIF, Kirill Dmitrijew, vereinbart worden.
01:35 Uhr – Nach 3,5 Stunden: Putin-Witkoff-Verhandlungen beendet
Nach mehr als 3,5 Stunden sind in der Nacht die Verhandlungen in Moskau über ein Ende des Krieges in der Ukraine zu Ende gegangen. Das teilte der Pressedienst des Kremls nach dem Treffen zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff mit. Über Ergebnisse wurde zunächst nichts bekannt.
00:55 Uhr – Angriffe im Südosten der Ukraine
Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf zwei Ortschaften im Südosten der Ukraine ist ukrainischen Angaben zufolge ein Mensch getötet und mehr als 20 weitere Personen verletzt worden. Betroffen sind dem Gouverneur der Region Saporischschja zufolge einerseits die Ortschaft Komyschuwacha und die Industriestadt Krywyj Rih, wie Oleksandr Vilkul, Leiter der Militärverwaltung der Stadt, auf Telegram mitteilte. Die Stadt ist auch die Heimatstadt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Die Angriffe sollen Wohnhäuser, Schulen und wichtige Infrastruktur getroffen haben.
Donnerstag, 22. Januar: 21:33 Uhr – Treffen von Putin und Witkoff im Kreml hat begonnen
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff ist im Kreml von Russlands Präsident Wladimir Putin empfangen worden. Die Gespräche haben begonnen, wie der Kreml auf seinem Telegramkanal mitteilte. Zuletzt hatte der Kremlchef den Vertrauten von US-Präsident Donald Trump Anfang Dezember empfangen. Die Gespräche damals hatten fünf Stunden gedauert – aber keinen Durchbruch gebracht.
Witkoff wird diesmal in Moskau erneut von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner begleitet. Die beiden waren schon im Dezember gemeinsam zu Gesprächen im Kreml. Für Witkoff ist es bereits der siebte Russland-Besuch als Sondergesandter. Der 68-Jährige soll eine Lösung für die Beendigung des nunmehr fast vier Jahre währenden russischen Kriegs in der Ukraine vermitteln. Kritiker haben ihm in der Vergangenheit aber mehrfach vorgeworfen, zu stark russische Positionen übernommen zu haben.
20:46 Uhr – US-Unterhändler in Moskau eingetroffen
Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind zu Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau eingetroffen. Das Flugzeug der beiden ist Daten der Flugüberwachungsseite Flightradar24 zufolge am Abend in der russischen Hauptstadt gelandet. Thema ist ein Friedensabkommen für die Ukraine. Die Gesandten kommen aus der Schweiz, wo sie ukrainische Vertreter getroffen haben.
17:35 Uhr – Selenskyj verkündet Einigung mit Trump über US-Sicherheitsgarantien
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Einigung mit US-Präsident Donald Trump über US-Sicherheitsgarantien für das von Russland angegriffene Land verkündet. Das Thema Sicherheitsgarantien sei „erledigt“, sagte Selenskyj am Donnerstag vor Journalisten in der Schweiz. „Das Dokument muss von den Seiten, von den Präsidenten unterzeichnet werden und geht dann an die nationalen Parlamente“, sagte Selenskyj, der sich zuvor mit Trump in Davos getroffen hatte.
Nach dem Treffen mit Trump hatte Selenskyj betont, dass es ohne US-Sicherheitsgarantien nicht gehe. Zwar hätten Großbritannien und Frankreich ihre Bereitschaft erklärt, eine mögliche Waffenruhe mit Russland vor Ort abzusichern, aber „ohne die USA funktionieren keine Sicherheitsgarantien“. Bislang hat die US-Seite die verabredeten Sicherheitsgarantien nicht bestätigt.
Selenskyj wies zudem vor Journalisten darauf hin, dass die Fragen rund um die Zukunft der Ostukraine „noch nicht gelöst“ seien. „Es geht um den östlichen Teil unseres Landes. Es geht um das Land. Das ist die Frage, die wir noch nicht gelöst haben. Darüber, so denke ich, hat Steve Witkoff gesprochen“, sagte Selenskyj.
Der US-Sondergesandte Witkoff hatte am Morgen gesagt, die Gespräche seien weit fortgeschritten. Es gebe nur noch „ein einziges Problem“ zwischen Kiew und Moskau. Details dazu nannte der US-Gesandte, der sich erneut in Moskau aufhielt, nicht.
15:50 Uhr – Selenskyj: Erstes Treffen zwischen Ukraine, Russland und USA
Vertreter der Ukraine und Russlands sollen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Wochenende erstmals zu einem trilateralen Treffen mit einer US-Delegation zusammenkommen. Die Gespräche sollen am Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, sagt Selenskyj.
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hatte zuvor angekündigt, von Moskau direkt nach Abu Dhabi fliegen zu wollen, um über einen Plan zur Beendigung des Ukrainekriegs zu beraten. Er befindet sich derzeit wie Selenskyj auf dem Wirtschaftsgipfel im schweizerischen Davos. Von dort werde er noch am Donnerstag nach Moskau reisen.
15:29 Uhr – Selenskyj kritisiert europäische Staatschefs
Selenskyj redet Europa ins Gewissen: „Manche europäischen Staatschefs sind vielleicht aus Europa, aber nicht für Europa.“ Europa sei keine Großmacht. „Zu oft richten sich die Europäer gegen sich selbst – anstatt zusammenzustehen und Russland zu stoppen.“
„Liebe Freunde, wir sollten uns nicht in die zweite Reihe degradieren. „Wir sollten nicht akzeptieren, dass Europa lediglich ein Salat voller klein- und mittelmächtiger Staaten ist.“
15:25 Uhr – Selenskyj spricht über „Putins Kriegsmaschinerie“
„Putins Kriegsmaschinerie“ läuft nach Ansicht Selenskyjs weiter. „Wenn Europa nicht als globaler Player gesehen wird, und keine bösen Akteure abschreckt, wird es immer nur reagieren.“
Russland könne ohne Komponenten aus dem Ausland keine Raketen bauen. „Europa sagt: Wir liefern nichts. Die USA sagen: Wir liefern nichts. Und trotzdem baut Russland Raketen.“ Das Land bekomme Bauteile europäischen, amerikanischen und taiwanesischen Herstellern. „Nicht nur China“
15:17 Uhr – Selenskyj bietet Hilfe in Grönland-Krise an
Selenskyj bietet seine Hilfe bei der Sicherung Grönlands an, sollte es zu Angriffen Russlands kommen: „Russische Schiffe können bei Grönland sinken, wie sie auch an der Krim sinken.“ Die Ukraine wisse, wie man kämpft. „Wenn man uns fragen würde. Wenn die Ukraine in der Nato wäre. Das sind wir aber nicht“
15:12 Uhr – „Warum können die Amerikaner Schiffe der Schattenflotte entern, und die Europäer nicht?“
Dann richtet Selenskyj seine Kritik besonders gegen Europa: „Was fehlt, ist Zeit oder politischer Wille.“ Selenskyj lobt zwar die Pläne für mögliche Friedenstruppen in der Ukraine. „Aber! Das große Aber! Wir brauchen den Rückhalt der Amerikaner. Ohne die Amerikaner sind die Sicherheitsgarantien wertlos.“
Und weiter: „Warum können die Amerikaner Schiffe der Schattenflotte entern, und die Europäer nicht?“
15:05 Uhr – Selenskyj hält Rede in Davos
„Letztes Jahr habe ich meine Rede in Davos beendet mit den Worten: Europa muss wissen, wie es sich verteidigt. Jetzt sitze ich wieder hier! Und nichts hat sich verändert“, sagt Selenskyj beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
Er sei enttäuscht von den Europäern. Man hätte das eingefrorene russische Vermögen verwenden können gegen Russland.
„Dieser Krieg muss enden“, sagte Trump zuvor auf die Frage nach einer Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das Treffen mit Selenskyj sei „gut“ gewesen, fügte der 79-Jährige hinzu.
14:44 Uhr – Trump-Selenskyj-Treffen soll gut verlaufen sein
US-Präsident Donald Trump spricht von einem sehr guten Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj. Die Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin laute, dass der Krieg enden müsse, sagt Trump in Davos. Eine Stellungnahme der Regierung in Kiew liegt noch nicht vor. Nach Angaben des US-Präsidialamts dauerte das Gespräch etwa eine Stunde.
13:55 Uhr – Trump und Selenskyj sprechen in Davos miteinander
US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj sind beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Skiort Davos zu einem Zweiertreffen zusammengekommen. Das meldet der ukrainische Rundfunksender Suspilne unter Berufung auf Selenskyjs Sprecher Serhij Nykyforow.
Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Bemühungen um ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Trump hatte die Begegnung am Vortag angekündigt.
10:39 Uhr – Selenskyj in Davos eingetroffen
Selenskyj ist zu einem Treffen mit Trump in Davos eingetroffen. Selenskyj soll beim Weltwirtschaftsforum zudem eine Rede halten und an einer Podiumsdiskussion zur Ukraine teilnehmen.
08:43 Uhr – Witkoff sieht große Fortschritte bei Ukraine-Verhandlungen
Bei den Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges gibt es nach den Worten des US-Sondergesandten Steve Witkoff große Fortschritte. Er werde noch am Donnerstag nach Moskau reisen, um über eine Lösung zu sprechen, kündigt Witkoff auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos an. „Ich denke, wir haben eine Menge Fortschritte gemacht“, sagte er. Es gebe nur noch „ein einziges Problem“ zwischen Kiew und Moskau.
Doch: „Wenn also beide Seiten eine Lösung wollen, werden wir sie auch finden.“ Die Schaffung einer Freihandelszone in der Ukraine wäre Witkoff zufolge „bahnbrechend“ für die Wirtschaft des Landes. Die zollfreie Zone würde eine große Veränderung zum Aufbau der örtlichen Industrie herbeiführen.
„Ich denke, wir haben es auf ein einziges Problem reduziert, und wir haben verschiedene Varianten dieses Problems diskutiert, was bedeutet, dass es lösbar ist“, sagt Witkoff. „Wenn also beide Seiten eine Lösung wollen, werden wir sie auch finden.“
08:05 Uhr – Rund 3000 Wohnblöcke in Kiew weiter ohne Heizung
In der Kiew sind nach einem russischen Luftangriff in dieser Woche rund 3000 Wohnblöcke weiter ohne Heizung. Das hat Bürgermeister Vitali Klitschko über den Kurznachrichtendienst Telegram mitgeteilt. In der Nacht zu Donnerstag seien jedoch 227 Gebäude wieder an die Versorgung angeschlossen worden. Klitschko hatte am Dienstag mitgeteilt, dass durch einen russischen Luftangriff die Wärmeversorgung Tausender mehrstöckiger Wohnhäuser bei eisigen Temperaturen unterbrochen wurde.
05:55 Uhr – Putin will eine Milliarde Dollar eingefrorenes russisches Vermögen in „Friedensrat“ einbringen
Wladimir Putin hat erklärt, eine Milliarde Dollar us den in den USA eingefrorenen Vermögenswerten – die als Strafe für Putins vollständige Invasion der Ukraine im Jahr 2022 konfisziert wurden – an den von Donald Trump eingerichteten „Friedensrat“ für Gaza übergeben.
„Noch bevor wir die Frage der Teilnahme am Friedensrat und seiner Arbeit klären, könnten wir angesichts der besonderen Beziehung Russlands zum palästinensischen Volk meiner Meinung nach eine Milliarde Dollar aus den unter der vorherigen US-Regierung eingefrorenen russischen Vermögenswerten an den Friedensrat überweisen“, sagte Putin bei einem Treffen mit dem russischen Sicherheitsrat.
Das Angebot sei mit den USA besprochen worden, sagte Putin, und er plane, am Donnerstag bei einem Treffen mit den Trump-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau weiter darüber zu sprechen. Außerdem sei er bereit, in den USA eingefrorene Vermögenswerte für den Wiederaufbau beschädigter Regionen in der Ukraine einzusetzen. Ob er damit Regionen unter russischer oder ukrainischer Kontrolle meint, sagte er nicht.
Mittwoch, 21. Januar:21:53 Uhr – Putin: Trumps Grönland-Pläne betreffen Russland nicht
Die Pläne von US-Präsident Donald Trump für einen Kauf Grönlands sind für Russland nach Worten von Präsident Wladimir Putin kein Thema. Die Situation erinnere an den Verkauf Alaskas an die USA im 19. Jahrhundert, sagt Putin laut russischen Agenturen im Sicherheitsrat. Den aktuellen Wert der Insel veranschlagt er auf 200 bis 250 Millionen Dollar.
16:26 Uhr – Trump: Beendigung des Ukraine-Krieges ist Aufgabe der Nato und Europas – nicht der USA
Sich „um die Ukraine zu kümmern“ ist nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump Aufgabe der Nato und Europas – und nicht der USA. „Was haben die USA von all dieser Arbeit, all diesem Geld, außer Tod, Zerstörung und kolossalen Geldsummen, die an Menschen gehen, die unsere Taten nicht zu schätzen wissen?“, sagte Trump am Mittwoch in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.
„Sie wissen nicht zu schätzen, was wir tun, ich spreche von der Nato, ich spreche von Europa. Es ist ihre Aufgabe, sich um die Ukraine zu kümmern, nicht unsere“, sagte Trump weiter. Die USA seien „sehr weit entfernt, ein großer und schöner Ozean trennt uns. Wir haben damit nichts zu tun“, erklärte der US-Präsident.
Gleichwohl verkündete Trump, er wolle sich in Davos mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen, um über eine Beendigung des Krieges zu sprechen. „Ich verhandele mit Präsident (Wladimir) Putin, und er will einen Deal. Ich verhandele mit Präsident Selenskyj und ich glaube, er will einen Deal. Ich treffe ihn heute“, sagte Trump.
16:25 Uhr – Ermittlungen gegen Ex-Mitarbeiter von Selenskyj wegen Veruntreuung
In der Ukraine wirft die Antikorruptionsbehörde einem ehemaligen ranghohen Mitarbeiter von Präsident Wolodymyr Selenskyj Veruntreuung vor. Er soll geholfen haben, über ein Fördermodell für grüne Energie mehr als drei Millionen Dollar zu unterschlagen. Insgesamt seien neun Verdächtige ermittelt worden. Sie sollen staatliche Zahlungen für Solarstrom beantragt haben, der in den inzwischen von Russland besetzten Teilen der südöstlichen Region Saporischschja erzeugt wurde.
Unter den Verdächtigen sei auch ein ehemaliger stellvertretender Leiter des Präsidialamtes, teilte die Nabu weiter mit, ohne ihn namentlich zu nennen. Die ukrainischen Behörden dürfen die Identität von Verdächtigen nicht preisgeben. Eine Stellungnahme des Präsidialamts lag zunächst nicht vor.
15:57 Uhr – Trump kündigt Treffen mit Selenskyj an
US-Präsident Donald Trump hat ein Gespräch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj angekündigt. Er werde Selenskyj noch am Mittwoch treffen, sagte Trump auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Das Treffen war nicht unter den öffentlich bekannt gemachten Terminen Trumps aufgeführt.
Offen blieb, ob Trump Selenskyj persönlich oder per Video-Schalte sprechen wird. Von einer Anwesenheit Selenskyjs in Davos war nichts bekannt.
13:17 Uhr – Witkoff: Will nach Treffen mit Putin auch mit Ukraine beraten
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff plant nach seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten utin auch Gespräche mit der ukrainischen Seite. Witkoff reist am Donnerstag nach Moskau, um mit Putin über einen Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu sprechen. Wann er sich mit der ukrainischen Seite beraten will, sagt Witkoff vor der Presse in Davos nicht. „Wir planen, über Frieden, die Ukraine und Russland zu sprechen“, sagt Witkoff und fügt hinzu, dass Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, am Donnerstag an den Gesprächen teilnehmen werde. „Ich bin zuversichtlich … wir brauchen Frieden.“
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