Die Maus hat herausgefunden: Schnecken haben Zähne und manche sogar bis zu 40.000, zum Beispiel die Weinbergschnecke. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Schnecken und alle haben unterschiedlich viele Zähne.
Allerdings haben Schnecken kein Gebiss wie wir Menschen. Sie haben eine „Radula“ – so nennen das Experten. Das ist eine Art Zunge, auf der die winzigen Zähnchen wie auf einem Stück Schmirgelpapier angebracht sind. Damit schabt die Schnecke ihre Nahrung ab, zerkleinert sie und schluckt sie runter.
Im Gegensatz zum Schleifpapier kann die Schnecke ihre Zähne neu bilden, wenn sie kaputt sind, und hat dann wieder eine Raspelzunge, mit der sie weiterfressen kann.
Manche sind nur so hart wie Holz und können sich sogar biegen, andere sind richtig widerstandsfähig.
Wuppertaler Forscher haben der Maus erklärt: Besonders harte Zähnchen haben Napfschnecken, sie leben im Meer. Sie können damit sogar Algen von Steinen abkratzen.