Bielefeld. Glatteis durch gefrierenden Regen kann den Bielefeldern am Freitagmorgen auf dem Weg zu schaffen machen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am 23. Januar eine kurzfristige Warnung für die Stadt herausgegeben. Bis 9 Uhr können die Straßen außergewöhnlich glatt werden. Fahren Sie vorsichtig! Danach soll sich die Lage beruhigen.

Laut Polizei ist es am Freitagmorgen bis 7 Uhr noch ruhig geblieben. Lediglich zwei Unfälle habe es im Zusammenhang mit Glätte gegeben. Seit 6.30 Uhr warnte der DWD vor erhöhter Glatteisgefahr in der ganzen Stadt. Die amtliche Warnung vor „markanter Glätte“ gilt bis 9 Uhr.

Die Wetterexperten geben zudem Handlungsempfehlungen: Nicht notwendige Aufenthalte im Freien sowie Fahrten sollten vermieden werden. Wo das nicht möglich ist, sollte das Verhalten im Straßenverkehr angepasst werden. Verzögerungen und Behinderungen seien einzuplanen.

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Glatteiswarnung in Bielefeld bis 11 Uhr am Freitag


Auf den Bielefelder Straßen kann es am Freitagmorgen im Berufsverkehr spiegelglatt werden. - © Screenshot: DWD/cpa (23. Januar)

Auf den Bielefelder Straßen kann es am Freitagmorgen im Berufsverkehr spiegelglatt werden.
| © Screenshot: DWD/cpa (23. Januar)

Bis 11 Uhr könne in Bielefeld weiter Glätte auftreten, warnt der DWD. Die erhöhte Glättegefahr betrifft jedoch nur die früheren Morgenstunden bis 9 Uhr.

Zuletzt hatte der DWD am 12. Januar vor Blitzeis in Bielefeld durch gefrierenden Regen gewarnt, Schulen blieben geschlossen. Auch in der kommenden Nacht, am 24. Januar, soll es laut Vorhersagen erneut zu Glatteis und auch Schneefall in Bielefeld kommen.

Bei mehreren Glatteis-Unfällen auf der eisglatten A44 sind unterdessen am frühen Freitagmorgen, 23. Januar, in direkter Nachbarschaft des Kreises Paderborn drei Menschen ums Leben gekommen. Laut Polizei sollen sich innerhalb kurzer Zeit 17 Unfälle ereignet haben.

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