Bielefeld. Die Rückkehr in den Ligabetrieb haben die Frauen des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck mit dem 35:24-Sieg bei der Blomberger Bundesligareserve erfolgreich gestalten können. Im Lippischen sind sie vergangenes Wochenende ihrer Favoritenrolle gerecht geworden.
Das erste Heimspiel dieses Jahres beschert den Bielefelderinnen einen anspruchsvolleren Gegner. Am Samstag, 24. Januar, empfangen sie um 17.45 Uhr den SV Grün-Weiß Schwerin in der Jöllenbecker Realschul-Sporthalle. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern dürfte ein Gegner auf Augenhöhe sein. Am Mittwochabend holten die Grün-weißen ihr Spiel gegen Hannover-Badenstedt nach. Mit dem 32:26-Erfolg zogen sie in der Tabelle am TuS 97 vorbei, bleiben aber bei einem Punkt Vorsprung in Schlagdistanz.
Gewinnen die „Jürmkerinnen“ am Samstag in eigener Halle, könnten sie sogar auf den zweiten Platz hinter Todesfelde aufrücken. Dass die Bielefelderinnen das Potenzial für einen Erfolg haben, stellten sie im Hinspiel unter Beweis. In Schwerin verwandelten sie einen 9:13-Pausenrückstand in eine Führung, die sie erst in den Schlussminuten einbüßten. Am Ende hieß es 22:22.
Zum Thema: Bielefelder Handballerinnen des TuS 97 gewinnen im Derby ungefährdet
TuS 97-Frauen müssen Niveau konstanter halten
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Wir bieten an dieser Stelle weitere externe Informationen zu dem Artikel an. Mit einem Klick können Sie sich diese anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.
Wenn Sie sich externe Inhalte anzeigen lassen, erklären Sie sich damit
ein-verstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen
übermittelt werden.
Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer
Datenschutzerklärung.
„Wir freuen uns auf dieses Spiel in eigener Halle. Da kommt eine Mannschaft mit Qualität auf uns zu“, sagt Trainer Pierre Limberg. Die Stimmung sei zu Beginn der Woche schon gut gewesen, Trainer und Mannschaft sehen die sportlich attraktive Aufgabe als Herausforderung. Limberg möchte, dass seine Spielerinnen den nächsten Schritt machen.
In der Hinserie hätte der TuS 97 einige Baustellen gehabt, an denen zuletzt viel gearbeitet worden sei. „In Blomberg haben wir vergangenen Sonntag phasenweise schon sehr gut gespielt, allerdings auch Momente gehabt, wo es weniger gut lief. Gegen Schwerin müssen wir noch eine Schüppe drauflegen und versuchen, über längere Strecken das hohe Niveau zu halten.“
Lesen Sie auch: Limberg löst Lohde bei Jöllenbecks Handballerinnen sofort ab
Gegen die für ihre gute Deckung und ihr Tempospiel bekannten Schwerinerinnen sei daher eine Leistungssteigerung nötig: „Dabei schauen wir in erster Linie auf uns und auf unseren Matchplan.“ Die Mannschaft soll sich im Kollektiv weiterentwickeln und konstanter werden. Das ist das gemeinsame Vorhaben von Coach Limberg und seinen Spielerinnen.