Mannheim/Heidelberg. Besucher der Krankenhäuser in Mannheim und Heidelberg sollen beim Betreten der Gebäude eine medizinische Schutzmaske tragen. Wie die Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim mitteilten, bitten die Krankenhäuser die Besucher darum, um die Patienten und die Belegschaft angesichts der Grippewelle zu schützen.
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Aktuell kommt es im Rhein-Neckar-Kreis vermehrt zu Infektionen mit dem saisonalen Influenza Virus. Die Grippewelle hat inzwischen auch die Krankenhäuser in Heidelberg und Mannheim erreicht. Dort ist die Anzahl von Grippepatienten hoch. Gleichzeitig ist auch der Krankenstand in den Belegschaften gestiegen.
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Die Einrichtungen bitten daher alle Besuchs- und Begleitpersonen sowie ambulante Patientinnen und Patienten beim Betreten der Kliniken einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Bei Bedarf sind in vielen Einrichtungen kostenlos Masken an der Pforte erhältlich. Durch diese Maßnahmen sollen Patienten und Belegschaft der Krankenhäuser geschützt werden.
„Die aktuelle Grippewelle geht auf das Virus Influenza-A zurück. Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz kann viele Übertragungen verhindern. Zusätzlich helfen Hygiene-Maßnahmen wie häufiges und gründliches Händewaschen, Händedesinfektion, regelmäßiges Stoßlüften, Niesen und Husten nur in die Armbeuge und Abstand zu anderen Menschen,“ sagt Privatdozent Dr. Christian Brandt, Leiter der Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene am Universitätsklinikum Heidelberg.