Als Bürgermeister Rainer Spiecker anlässlich des Neujahrsempfangs des Carneval Comitee Wuppertal (CCW) verkündete, dass in den städtischen Haushalt 2026/2027 stattliche 20 000 Euro zur Unterstützung eines Rosensonntagszuges in Wuppertal eingestellt würden, da brach lauter Jubel im Gemeindesaal Hottenstein in Nächstebreck aus. Zeigten Wuppertals Narren doch, nachdem sich der bunte Lindwurm 2019 zum letzten Mal durch die Talsohle gewälzt hatte, deutliche „Entzugs-Erscheinungen“, weil sie die Open-Air-Veranstaltung auf dem Rathausvorplatz am Tag vor Rosenmontag nur als mäßigen Ersatz für den traditionellen „Zoch“ ansahen. Wobei diese Veranstaltung auf einem zentralen Platz in den letzten Jahren durchaus seine Reize und viele Anhänger gefunden hat.