Ein Abendspaziergang durch den Grugapark, auf dem man Einhörner trifft. Eine sechs Meter große Gestalt, die am Rosengarten sitzt. Ein 24 Meter langer Tunnel mit 7000 LEDs, die eine Lichtchoreografie aufführen. Das sind nur drei der Neuerungen, die ab Samstag, 24. Januar, zum diesjährigen Parkleuchten in den Park locken sollen.
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Das Lichtkunstspektakel findet 2026 zum bereits 16. Mal statt. Zur Auflage im vergangenen Jahr wollten 92.000 Menschen sehen, welche Illuminationen sich die Künstler des deutschlandweit tätigen Teams von „World of Lights“ einfallen ließen. Der bisherige Besucherrekord war vor drei Jahren aufgestellt worden, als 140.000 Parkleuchten-Fans gezählt wurden.
Rosenmontag ist der Grugapark zu, öffnet für das Parkleuchten aber ab 16 Uhr
In diesem Jahr kann man den farbenfrohen abendlichen Spaziergang zwischen Haupteingang, Farbenterrassen, Kranichwiese, Botanischem Garten und Mustergärten bis einschließlich Sonntag, 1. März, unternehmen. Eingeschaltet werden die einzelnen Illuminationen jeweils mit Einbruch der Dunkelheit. „Die Lichtinstallationen befinden sich abseits der Hauptwege“, teilt Grün und Gruga mit.
Was gibt es zu sehen?
Das Team von „World of Lights“ stellt während der Sommermonate die Illuminationen her – oder bereitet sie auf –, die im Winter unter anderem im Grugapark gezeigt werden. So sei sichergestellt, dass es in jedem Jahr eine neue „Licht-Kollektion“ zu sehen gibt. Beim diesjährigen Parkleuchten sollen in der Nähe des Grugaturms „lebensechte Lampions sowie Einhörner und Kleeblätter“ mit Formen und Farben die Besucher in ihren Bann ziehen. Bei der schon angesprochenen Sechs-Meter-Gestalt am Rosengarten handelt es sich um ein händisch gebogenes Drahtgeflecht, das mit 300 LED-Lichterketten ausgestattet ist. Der gebogene Draht selbst soll 600 Meter lang sein. Mit 7000 individuell programmierten LEDs ist ein 24 Meter langer Tunnel versehen, dessen Standort noch nicht verraten wird.
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Neu ist beim Parkleuchten 2026 eine begehbare Traversenkonstruktion mit dem Namen „String Balls“. In dieser sorgen hunderte kugelförmige Leuchten für „fließende Farbverläufe und dynamische Lichtbewegungen“, kündigt Grün und Gruga an. Auch dieser Standort ist noch unbekannt. Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist derzeit in aller Munde – und auch beim Lichtkunstspektakel im Grugapark wird mit KI experimentiert. Auf dem Vorplatz der Orangerie soll ein interaktives KI-Video die Gäste erwarten. Zu sehen und zu hören soll darin Paul sein, ein sprechender Welpe. Es wird auch dieses Mal wieder auf Bewährtes zurückgegriffen, wie etwa die Projektion auf ein rund 100 Quadratmeter großes Wasserschild am Margarethensee.
Parkleuchten-Tickets gibt es online und am Grugapark-Haupteingang zu kaufen
Im Vergleich zu den Vorjahren gibt es bei gekauften Tagestickets eine Neuerung. Die Eintrittskarten sind nach Angaben des Grugaparks nicht an ein bestimmtes Datum gebunden, sondern können jetzt einmalig im gesamten Veranstaltungszeitraum (24.1. bis 1.3.) eingelöst werden.

Tickets für das Parkleuchten kann man online unter pretix.eu/grugapark kaufen. Erwachsene zahlen 9 Euro, Kinder (6–15 Jahre) 3,50 Euro. Wer eine Jahreskarte für den Grugapark besitzt, zahlt keinen Aufpreis, sondern erhält wie gewohnt Zutritt auf das Gelände. Das gelte auch für Joggerinnen und Jogger, die im Park laufen wollen. Wer eine Eintrittskarte vor Ort kaufen möchte, der kann das nach Angaben des Parks lediglich am Haupteingang ab 16 Uhr machen.
Geöffnet hat der Park im Veranstaltungszeitraum sonntags bis donnerstags bis 21 Uhr sowie freitags und samstags bis 22 Uhr. An Rosenmontag (16.2.) hat der Grugapark zwar geschlossen. Für das Parkleuchten sei der Eintritt ab 16 Uhr mit Online-Tickets und Dauerkarten über die Abendkasse am Haupteingang aber möglich.