Nach halbem Jahr in Zagreb 

Schalke vor nächstem Transfercoup: Ex-Kölner Dejan Ljubicic im Anflug

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Nach Edin Dzeko (39) steht der FC Schalke 04 vor dem nächsten Transfercoup mit einem ehemaligen Bundesliga-Spieler. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge befinden sich die Knappen in fortgeschrittenen Gesprächen mit Ex-Kölner Dejan Ljubicic (28). Erst im Sommer war der Mittelfeldspieler ablösefrei vom Effzeh zum kroatischen Rekordmeister Dinamo Zagreb gewechselt.

Gerücht

Dejan Ljubicic
D. Ljubicic GNK Dinamo Zagreb Defensives Mittelfeld Dinamo Zagreb GNK Dinamo Zagreb

 

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Die Zeitung „Sportske novosti“ berichtete zuerst über den sich anbahnenden Deal. Demnach habe Trainer Miron Muslic seinen österreichischen Landsmann unbedingt in seinem Team haben wollen. Als Ablöse nennt das Blatt 1 Million Euro. Kurz darauf bestätigten „Sky“ und „WAZ“ die Informationen, allerdings seien noch letzte Verhandlungen zu führen und Details zu klären. Die Vereine seien sich aber so gut wie einig.

Dafür soll Ljubicic am Wochenende nach Gelsenkirchen kommen. Werden die Gespräche erfolgreich zu Ende gebracht, soll der neunmalige ÖFB-Spieler im Anschluss seinen Medizincheck absolvieren. Zum Wochenstart könnte also nach Altstar Dzeko der nächste prominente Name bei den Königsblauen auf dem Trikot stehen. Für Europa-League-Teilnehmer Dinamo Zagreb, aktuell Spitzenreiter der HNL, absolvierte Ljubicic 22 Partien, in denen er zwei Tore und drei Vorlagen beisteuerte.

Ljubicic unzufrieden in Zagreb? Schalke profitiert

Laut „Sky“ soll die Rückkehr nach Deutschland auch familiäre Gründe haben. „Sportske novosti“ schrieb hingegen, dass aus dem Spielerumfeld zu vernehmen sei, dass Ljubicic mit dem Spielstil von Dinamo unzufrieden ist. Dies sei offensichtlich gewesen und auch von Fans kritisiert worden. Ljubicic soll bei Schalke einen Dreijahresvertrag unterschreiben.


Für den 1. FC Köln absolvierte der Österreicher in vier Jahren 122 Partien, in denen er an 24 Treffern direkt beteiligt war. In der vergangenen Saison schaffte er mit dem Effzeh die direkte Rückkehr in die Bundesliga, nun soll mit Spitzenreiter Schalke der zweite Aufstieg in Folge klappen. Für die Geißböcke trug Ljubicic in der letzten Saison in 27 Partien vier Treffer und drei Vorlagen dazu bei.