Nach 45 Minuten war klar: Die Lilien müssen etwas ändern. Unmittelbar davon betroffen war Marseiler. „Nach der Halbzeit habe ich die Seite gewechselt, weil das Trainerteam analysiert hat, dass auf der rechten Seite etwas mehr freie Fläche für mich ist.“ Dieser Plan ging schnell auf, und in der 75. Minute sprang sogar Zählbares heraus: Nach einem langen Ball setzte sich Marseiler gegen Justvan durch und stand plötzlich frei vor dem Tor. „Es war ein sehr, sehr langer Weg zum Tor“, blickte Marseiler nach Spielende zurück. Doch er blieb eiskalt. „Ich habe noch mal kurz hochgeschaut und gesehen, dass der Keeper rauskommt.“ Da sei ein Lupfer die beste Option gewesen. Für Marseiler platzte damit ein Knoten. „Letzte Woche war ich schon knapp dran. Da habe ich einen Assist bekommen, diese Woche ein Tor. So kann es weitergehen.“