
Elfi Streicher war bis Somme 2017 Rektorin der Waldschule in Rauxel. Jetzt setzt sie sich für Demokratie und gegen Rechtsextremismus ein. © Tobias Weckenbrock (2017)
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In Castrop-Rauxel hat sich eine neue Ortsgruppe der Initiative „Omas gegen Rechts und für Demokratie“ gegründet. Zum ersten öffentlichen Treffen lädt am Montag, 26. Januar 2026, die frühere Leiterin der Waldschule, Elfi Streicher, ein. Beginn ist um 18 Uhr in der Agora an der Zechenstraße 2a.
Die Gruppe versteht sich als Teil einer bundesweiten Bewegung. In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 60 Ortsgruppen, Castrop-Rauxel ist eine davon. Das erste formale Treffen hat im Oktober 2025 stattgefunden. Ziel ist es, sich aktiv in gesellschaftliche Debatten einzubringen und Haltung gegen Rechtsextremismus, Diskriminierung und Ausgrenzung zu zeigen.
Nach Angaben der Initiative engagieren sich Frauen, die sich auch im höheren Lebensalter politisch verantwortlich fühlen. Das Engagement richte sich nicht nur auf die Zukunft der eigenen Enkel, sondern auf die gesellschaftliche Entwicklung insgesamt. Unterstützt oder angestoßen werden sollen Initiativen für Demokratie, Vielfalt, Gleichberechtigung und Menschenrechte.
Enkelkinder muss man nicht haben
Die Gruppe will sich künftig regelmäßig am letzten Montag im Monat treffen. Weitere Termine für 2026 sind bereits geplant, Ort und Uhrzeit bleiben gleich.
Mitmachen können alle Interessierten. Eigene Enkelkinder sind derweil übrigens keine Zugangs-Voraussetzung. Auch Männer – ausdrücklich auch Opas – sowie Menschen, die sich zunächst nur informieren möchten, sind willkommen.
Auf Social Media ist die Gruppe erstem Gegenwind ausgesetzt. Kritiker sagen, man solle sich gegen jede Form von Extremismus stark machen.