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Dieser Klassiker elektrisiert die Fans: Das Ost-Duell zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden erlebt am Samstag (20.30 Uhr) ein kleines Jubiläum. Zum 80. Mal treffen die Traditionsklubs in einem Pflichtspiel aufeinander. Die Bilanz ist eindeutig: Dynamo mit 38 Siegen, der FCM mit 22.

Doch wer hat dieses Mal die Nase vorn?

Das spricht für den FCM

▶ Erfolgsserie: Die Blau-Weißen befinden sich auf einem Höhenflug, sind seit fünf Spielen ungeschlagen. In der Tabelle hat sich der FCM vom letzten auf den 12. Rang hochgearbeitet. Dieser Trend ist steigend.

▶ Kader: Die Mannschaft ist wieder eingespielt, hat den Offensivstil der erfolgreichen Vorsaison (Platz 5) wiedergefunden. Individuell ist der FCM vor allem im Tor (Reimann) und in der Offensive (Atik, Zukowski) besser besetzt.

▶ Trainer: Für Petrik Sander spricht eindeutig die Erfahrung. 40 Bundesliga- und 80 Zweitliga-Spiele coachte er bisher. Sein Gegenüber Thomas Stamm kommt auf 180 Drittligaspiele und 18-mal 2. Liga.

Das spricht für Dynamo

▶ Aufbruchstimmung: Neu-Sportchef Sören Gonther hat das Team ordentlich runderneuert. Bisher sechs Neue, mit Thomas Keller endlich den so fieberhaft gesuchten Abwehrchef. Der 2:0-Sieg zum Rückrunden-Auftakt gegen Fürth dürfte zusätzliche Energie freisetzen.

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▶ Statistik: Seit knapp 19 Jahren hat Dresden nicht mehr in Magdeburg verloren – zuletzt im August 2007 in der Regionalliga. Seitdem gab es zwei Remis (je 2:2) und zuletzt einen Sieg (1:0). Außerdem gelangen dem FCM in der 2. Liga noch nie drei Siege in Folge.

▶ Offene Rechnung: Trainer Thomas Stamm nach der 1:2-Pleite im Hinspiel: „Eine Derbyniederlage spielt einige Monate später immer noch eine Rolle. Ähnlich wie in der Vorwoche müssen wir nun dem Druck und der Erwartungshaltung gerecht werden.“