Es ist 81 Jahre her, dass Soldaten der Roten Armee die Gefangenen im Konzentrationslager Auschwitz befreit haben. Der Tag, der 27. Januar, ist längst Anlass zum Gedenken an alle Millionen Menschen – ob Juden, Sinti und Roma, homosexuelle Menschen, politische Gegner oder andere Gruppen –, die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur geworden sind. In Mönchengladbach organisiert das Haus der Erinnerung seit Jahren eine Gedenkveranstaltung. Eine bestimmte Gruppe wird in der Ankündigung hervorgehoben. „2026 richten wir den Blick auf die Menschen, die in der NS-Zeit aufgrund von psychischer Erkrankung oder Behinderung in die Tötungsmaschinerie des Regimes gerieten – auf die Opfer von Zwangssterilisation und der sogenannten Euthanasie“, teilt das Haus der Erinnerung mit.