Der Abstiegskracher Fürth – Braunschweig sorgte vor dem 19. Spieltag der zweiten Bundesliga für jede Menge Spannung. Die Überschrift „Sechs-Punkte-Spiel“ passte wohl selten so gut wie zu dieser Partie.
Doch gleich zu Spielbeginn sorgte eine Schiedsrichter-Entscheidung für Unmut im Sportpark Ronhof. Diese Aktion dürfte das Duell Fürth – Braunschweig mächtig auf den Kopf stellen!
Fürth – Braunschweig: Gastgeber sieht frühe rote Karte
Mir roten Karten hatte Eintracht Braunschweig in dieser Spielzeit bekanntermaßen ja schon so seine Probleme. Bereits sieben Platzverweise stehen für den BTSV zu Buche – ein trauriger Bestwert in der zweiten Bundesliga. Beim Abstiegsduell Fürth – Braunschweig hatten die Löwen das Glück dann aber endlich auf ihrer Seite.
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Denn bereits in der ersten Spielminute ging Braunschweigs Stürmer Erencan Yardimci nach einem Foul von Maximilian Dietz zu Boden. So weit nichts ungewöhnliches, Schiedsrichter Patrick Schwengers zeigte zunächst keine Karte. Doch dann wurde der 31-jährige Spielleiter vom Videoschiedsrichter an den Monitor gebeten, um sich die Szene noch einmal genauer anzusehen. Spätestens dann war klar: Der Tritt in Yardimcis Wade ist eine rote Karte!
Erster Vorteil für den BTSV
Für den BTSV in diesem vielerorts zitierten Schicksalsspiel ist das natürlich eine super Nachricht – und gewissermaßen auch eine Premiere. Denn noch nie agierte Eintracht Braunschweig in dieser Spielzeit zuvor in Überzahl. Zwar sah Holstein Kiel im Auswärtsspiel beim BTSV bereits den roten Karton, allerdings hatte Braunschweigs Lukas Frenkert zuvor schon mit einem Platzverweis vorgelegt.
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Drei Punkte im direkten Duell gegen Greuther Fürth wären für Eintracht Braunschweig natürlich enorm wichtig. Es bleibt abzuwarten, ob die Mannen von Heiner Backhaus diesen Vorteil in einen Sieg ummünzen können.