Zagreb-Trainer bestätigt Abschied

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Dieser Artikel erschien erstmals am 23. Januar um 18:42 Uhr und wurde nun mit einer Stimme von Zagreb-Trainer Mario Kovacevic und Informationen zum Medizincheck (vierter und fünfter Absatz) aktualisiert.
Nach Edin Dzeko (39) steht der FC Schalke 04 unmittelbar vor dem nächsten Transfercoup mit einem ehemaligen Bundesliga-Spieler. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge befinden sich die Knappen kurz vor der Verpflichtung des Ex-Kölners Dejan Ljubicic (28). Erst im Sommer war der Mittelfeldspieler ablösefrei vom Effzeh zum kroatischen Rekordmeister Dinamo Zagreb gewechselt.
Gerücht
88 %
Die Zeitung „Sportske novosti“ berichtete zuerst über den sich anbahnenden Deal. Demnach habe Trainer Miron Muslic seinen österreichischen Landsmann unbedingt in seinem Team haben wollen. Als Ablöse nennt das Blatt eine Million Euro. Kurz darauf bestätigten „Sky“ und „WAZ“ die Informationen, allerdings seien noch letzte Verhandlungen zu führen und Details zu klären. Die Vereine seien sich aber so gut wie einig.
Dafür soll Ljubicic am Wochenende nach Gelsenkirchen kommen. Nach erfolgreichem Abschluss der Gespräche soll der neunmalige ÖFB-Spieler seinen Medizincheck absolvieren. Zum Wochenstart könnte also nach Altstar Dzeko der nächste prominente Name bei den Königsblauen auf dem Trikot stehen. Für Europa-League-Teilnehmer Dinamo Zagreb, aktuell Spitzenreiter der HNL, absolvierte Ljubicic 22 Partien, in denen er zwei Tore und drei Vorlagen beisteuerte.
Update 24. Januar, 13:08 Uhr: Zagrebs Trainer Mario Kovacevic bestätigte den bevorstehenden Abschied von Ljubicic. „Nach dem Spiel gegen FCSB haben wir erfahren, dass er ein Angebot erhalten hat und gehen muss. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, er hat vieles geleistet. Ich danke ihm für alles und wünsche ihm viel Glück.“
Der „Bild“ zufolge ist inzwischen alles in trockenen Tüchern. Demnach sind der Medizincheck und die Unterschrift unter einem Vertrag bis 2028 für Montag angesetzt. Dinamo Zagreb winkt dem Blatt zufolge eine Ablöse in Höhe von rund 750.000 Euro, zu denen im Aufstiegsfall etwa 250.000 Euro hinzukommen können.
Ljubicic unzufrieden in Zagreb? Schalke profitiert
Laut „Sky“ soll die Rückkehr nach Deutschland auch familiäre Gründe haben. „Sportske novosti“ schrieb hingegen, dass aus dem Spielerumfeld zu vernehmen sei, dass Ljubicic mit dem Spielstil von Dinamo unzufrieden ist. Dies sei offensichtlich gewesen und auch von Fans kritisiert worden. Ljubicic soll bei Schalke einen Dreijahresvertrag unterschreiben.
Für den 1. FC Köln absolvierte der Österreicher in vier Jahren 122 Partien, in denen er an 24 Treffern direkt beteiligt war. In der vergangenen Saison schaffte er mit dem Effzeh die direkte Rückkehr in die Bundesliga, nun soll mit Spitzenreiter Schalke der zweite Aufstieg in Folge klappen. Für die Geißböcke trug Ljubicic in der letzten Saison in 27 Partien vier Treffer und drei Vorlagen dazu bei.
