
LIVE: Bayer Leverkusen gegen Werder Bremen
Bundesliga
Stand: 24.01.2026 17:30 Uhr
Die Sieglos-Serie von Werder Bremen dauert an: Das Team von Trainer Horst Steffen verlor am Sonnabend bei Bayer Leverkusen mit 0:1 (0:1) und wartet nunmehr seit acht Bundesliga-Spielen auf einen Dreier.
Wo der Schuh drückt, ist mehr als deutlich: Viermal in den jüngsten fünf Spielen blieb Werder ohne eigenes Tor. 21 Treffer in jetzt 18 Saisonspielen sind eine richtig schwache Ausbeute – zumal der im Sommer verpflichtete Steffen eigentlich für Offensivfußball steht. Mehr als Tabellenplatz 15 ist so nicht drin. Der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt nur noch drei Zähler.

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Schon Dienstag Chance zur Wiedergutmachung
Einzig positive Nachricht für die Bremer: Sie können am Dienstag (20.30 Uhr/im NDR Livecenter) beim Nachholspiel gegen die TSG Hoffenheim zeigen, dass sie es besser können. Gegen den Tabellen-Dritten wird Marco Friedl allerdings fehlen, der Kapitän holte sich wegen Meckerns seine fünfte Gelbe Karte ab. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Amos Pieper, der in Leverkusen früh verletzte raus musste.
VAR kassiert Leverkusener Tor
Dabei hatte Werder eigentlich einen guten Start erwischt: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß kam Jens Stage zur ersten guten Chance scheiterte aber an Keeper Janis Blaswich (3.). Die gefährlicheren Situationen fanden dann aber doch im anderen Strafraum statt. Zunächst hatte noch Werder noch Glück, dass Loic Badé (8.) und Ernest Poku den Ball nicht über die Linie bekamen (18.). Das vermeintliche 1:0 von Patrik Schick wurde wegen eines Handspiels vom VAR kassiert (12.).
Vazquez trifft ins Tor, Njinmah nur den Pfosten
Werder spielte mit, ohne selbst zu Chancen zu kommen. In der 37. Minute war es dann passiert: Nach einer tollen Passstafette stand Lucas Vazquez frei vor dem Tor und traf zum verdienten 1:0.
Doch um ein Haar wäre Werder schnell der Ausgleich geglückt. Nach Flanke von Romano Schmid kam Justin Njinmah zum Kopfball, Blaswich streckte sich vergeblich, der Ball sprang aber vom Pfosten zurück ins Feld (41.). Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass Leverkusens Ibrahim Maza ebenfalls noch am Aluminium scheiterte (45.+1).
Werder scheut das letzte Risiko
Nach der Pause blieb die Partie zunächst unterhaltsam – mit Chancen für Romano Schmid auf der einen (49.) und Alejandro Grimaldo auf der anderen Seite (50.). Werder arbeitete am Ausgleich, musste aber gleichzeitig höllisch aufpassen, nicht den womöglich vorentscheidenden zweiten Treffer zu kassieren.
Und so scheuten die Gäste doch das letzte Risiko. Oder fehlt schlicht die Klasse? Jedengals war Leverkusen in der sicher angenehmen Situation, die Führung mehr oder weniger verwalten zu können. Die Werkself war trotzdem dichter am zweiten Treffer als die Gäste, denen die Zeit davonlief. Am Ende geriet Leverkusens Sieg, der erste nach zuvor drei Pflichtspiel-Niederlagen in Serie, überhaupt nicht mehr in Gefahr.
19. Spieltag, 24.01.2026 15:30 Uhr