MÜNCHEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine bahnbrechende Entdeckung im interstellaren Raum könnte das Verständnis der chemischen Ursprünge des Lebens revolutionieren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Extraterrestrische Physik haben in Zusammenarbeit mit dem Centro de Astrobiología das größte bisher bekannte schwefelhaltige Molekül im All identifiziert. Diese Entdeckung schließt eine entscheidende Lücke zwischen einfacher interstellarer Chemie und den komplexen organischen Bausteinen, die in Kometen und Meteoriten gefunden werden.

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Die Entdeckung eines komplexen, ringförmigen Moleküls mit 13 Atomen, darunter Schwefel, im interstellaren Raum markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Astrochemie. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Extraterrestrische Physik (MPE) und des Centro de Astrobiología (CAB) haben das Molekül 2,5-Cyclohexadien-1-thion (C₆H₆S) in der molekularen Wolke G+0,693–0,027 nahe dem Zentrum der Milchstraße identifiziert. Diese Entdeckung verbindet die einfache Chemie des Alls mit den komplexen organischen Bausteinen, die in Kometen und Meteoriten gefunden wurden.

Dr. Mitsunori Araki, Wissenschaftler am MPE und Erstautor der Studie, hebt hervor, dass dies die erste eindeutige Entdeckung eines komplexen, ringförmigen schwefelhaltigen Moleküls im interstellaren Raum ist. Bisher konnten Astronomen nur kleinere Schwefelverbindungen nachweisen. Die Entdeckung von C₆H₆S, das strukturell mit Molekülen in extraterrestrischen Proben verwandt ist, stellt eine direkte chemische Verbindung zwischen dem interstellaren Medium und unserem Sonnensystem dar.

Die Identifizierung des Moleküls basierte auf einer Kombination aus Laborexperimenten und astronomischen Beobachtungen. Im Labor wurde das Molekül synthetisiert, indem eine elektrische Entladung auf Thiophenol angewandt wurde. Mit einem selbst entwickelten Spektrometer wurden die Radiowellenfrequenzen von C₆H₆S präzise gemessen und mit astronomischen Daten abgeglichen, die mit den Radioteleskopen IRAM 30 m und Yebes 40 m in Spanien gesammelt wurden.

Dr. Valerio Lattanzi vom MPE erklärt, dass die Ergebnisse zeigen, dass ein 13-Atom-Molekül, das strukturell jenen in Kometen ähnelt, bereits in einer jungen, sternlosen molekularen Wolke existiert. Dies deutet darauf hin, dass die chemischen Grundlagen für Leben bereits lange vor der Sternentstehung vorhanden waren. Die Entdeckung legt nahe, dass noch viele weitere komplexe schwefelhaltige Moleküle im interstellaren Raum unentdeckt sind und dass die Bausteine des Lebens möglicherweise bereits in den Tiefen des Alls entstanden sind.

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Astrophysiker entdecken komplexes schwefelhaltiges Molekül im All
Astrophysiker entdecken komplexes schwefelhaltiges Molekül im All (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)

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