Zunächst hatten sich beide Teams vom Start weg neutralisiert – nach zehn Minuten stand ein 4:4 zu Buche. Daraufhin wurden die Gäste aus Baden-Württemberg zunehmend stärker und konnten sich bis zur Pause auf zwei Treffer in Front werfen. Bei den Wildcats mangelte es derweil im Angriff an der letzten Präzision.
Nach Wiederbeginn ergab sich vorerst ein ähnliches Bild. Göppingen lag stets mit zwei bis drei Treffern in Front, konnte das Tempo dann sogar noch weiter anziehen und warf sich so in Minute 45 – vermeintlich vorentscheidend – auf 20:15 in Front. Doch die Wildcats rauften sich nochmal zusammen und schafften es, binnen vier Minuten den Anschluss wiederherzustellen (19:20/49.). Damit allerdings nicht genug, denn das Team von Trainerin Ines Seidler witterte nun Morgenluft. So entwickelte sich in den letzten Spielminuten ein wahrer Krimi, in dem Torhüterin Ela Szott mehrfach über sich hinauswuchs. Letztlich war es Mitspielerin Lea Gruber, die Sekunden vor Schluss den Ball im Mittelfeld eroberte und diesen anschließend gedankenschnell zum 25:24 ins leere Göppinger Tor einschweißte.